Do., 12.09.2019

Umweltbetrieb und Stadtwerke Bielefeld starten am 1. Oktober – Behinderungen möglich Leitungsarbeiten sind Vorboten für Jahnplatz-Umbau

Dirk Vahrson, Michael Haver und Andreas Schulze (von links) studieren den Plan zu den geplanten Arbeiten.

Dirk Vahrson, Michael Haver und Andreas Schulze (von links) studieren den Plan zu den geplanten Arbeiten. Foto: Bernhard Pierel

Von Michael Schläger

Bielefeld (WB). Der Zeitplan ist eng getaktet. Nächstes Jahr beginnt die 18 Millionen Euro teure Umgestaltung des Jahnplatzes, 2022 muss alles fertig sein. Damit nicht noch Leitungsarbeiten dazwischen kommen, werden sie nun vorangestellt. »Am 1. Oktober geht es los«, sagt Dirk Vahrson, stellvertretender Leiter des städtischen Amtes für Verkehr. Sein Ziel: Kurz vor Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Bis Ende Oktober soll auch feststehen, ob in der Jahnplatz-Passage ein Fahrradparkhaus eingerichtet werden kann. »Dazu müssen die Politiker eine Grundsatzentscheidung treffen«, erläutert Vahrson. Für das Fahrradparkhaus stehen Zuschüsse in Höhe von 3,8 Millionen Euro bereit. Für die Fertigstellung hat die Stadt aber ein Jahr mehr Zeit. Zugänge zu dem Parkhaus unter dem Platz müssten aber schon jetzt geplant werden. Der Jahnplatz könne nicht erst umgestaltet und dann mit diesen Arbeiten am Fahrrad-Parkhaus begonnen werden.

Alter Stadtgraben wird außer Betrieb genommen

Die Stadtwerke beginnen am 1. Oktober mit Arbeiten am Fernwärme-, Wasser-, Strom- und Glasfasernetz. »Die Arbeiten erfolgen gleichzeitig in unterschiedlichen Bereichen in der Alfred-Bozi-Straße, am Oberntorwall sowie am Jahnplatz«, erläutert Andreas Schulze vom Netzbau der Stadtwerke.

Der städtische Umweltbetrieb plant wiederum die Außerbetriebnahme des alten Stadtgrabens in der Alfred-Bozi-Straße. »Dazu müssen wir mehr als 120 Anschlüsse, die in den Graben münden könnten, überprüfen«, erläutert Michael Haver vom städtischen Umweltbetrieb (UWB). Dabei kommt auch Trockeneis zum Einsatz. »Nicht erschrecken, wenn plötzlich Rauch aus Gullydeckeln oder Fallrohren steigt«, sagt Haver. Die überprüften Anschlüsse sollen dann an vorhandene Kanäle »umgeklemmt« werden.

Sperrung in den Herbstferien

Nur einmal soll es zu einer Straßensperrung kommen. In der ersten Herbstferienwoche muss der Oberntorwall (aus dem Süden in Richtung Jahnplatz) vom 14. bis 18. Oktober gesperrt werden, weil dort dann eine Fernwärmeleitung verlegt wird. Der Autoverkehr wird in dieser Zeit über Elsa-Brändström-Straße/Mindener Straße/Jöllenbecker Straße/Herforder Straße umgeleitet.

Ansonsten wird während der Bauarbeiten immer eine Fahrspur pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Auch Grundstückszufahrten bleiben zugänglich. Die Baustellenbereiche können mit dem Fahrrad passiert werden. Der Radverkehr fährt auf der Fahrbahn mit. Für Fußgänger gibt es keine Einschränkungen. Grundstückseigentümer sollten sich vor Rückstau aus dem Kanal absichern. Die Müllabfuhr ist während der Bauzeit sichergestellt.

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