Vor der Ausstrahlung der ersten Bielefelder Wilsberg-Folge: Hauptdarsteller Leonard Lansink im WESTFALEN-BLATT-Interview
»ZDF-Soko Bielefeld? Eine blendende Idee«

Bielefeld (WB). Er ist das Gesicht der Krimi-Serie Wilsberg: Schauspieler Leonard Lansink verkörpert seit 1997 den Münsteraner Privatdetektiv Georg Wilsberg. Vor der Ausstrahlung der ersten in Bielefeld gedrehten Folge am Samstag beantwortet er die Fragen von WESTFALEN-BLATT-Redakteur Stefan Biestmann.

Dienstag, 29.10.2019, 04:00 Uhr aktualisiert: 29.10.2019, 11:48 Uhr
»Ich bin ein Offliner«, sagt Privatdetektiv Georg Wilsberg (Leonard Lansink) in der neuen Folge »Ins Gesicht geschrieben«. Das ZDF zeigt die Episode, die sich um eine Gesichtserkennungs-App dreht, an diesem Samstag um 20.15 Uhr. Es ist die erste in Bielefeld gedrehte Folge. Foto: Thomas Kost/ZDF
»Ich bin ein Offliner«, sagt Privatdetektiv Georg Wilsberg (Leonard Lansink) in der neuen Folge »Ins Gesicht geschrieben«. Das ZDF zeigt die Episode, die sich um eine Gesichtserkennungs-App dreht, an diesem Samstag um 20.15 Uhr. Es ist die erste in Bielefeld gedrehte Folge. Foto: Thomas Kost/ZDF

Erste in Bielefeld gedrehte Wilsberg-Folge

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Die Dreharbeiten in Bielefeld sind mittlerweile ein Jahr her. Welcher Ort ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben?

Leonard Lansink: Die Sparrenburg , wegen des großartigen Rundumblicks über die Stadt. Außerdem fällt mir das Rathaus ein – wegen des herzlichen Empfangs durch den Obürgermeister mit seinen Mitarbeitern plus Hund (Anm. d. Redaktion: gemeint ist »Scotty«, der Hund des Oberbürgermeisters).

Viele Bielefelder haben die Dreharbeiten verfolgt, einige auch als Statisten. Wie haben Sie die Bielefelder in Erinnerung?

Lansink: Ach, die waren lebhaft, freundlich, herzlich, also eben typisch ostwestfälisch.

Die Bielefelder Folgen sind die Episoden 64 und 65. Wie lange wollen sie noch als Georg Wilsberg ermitteln?

Lansink: Als wir die 50. Folge gedreht haben, dachte ich: 75 ist ‘ne schöne Zahl. Jetzt sind wir fast bei 70. Da denke ich, 100 müssten schon drin sein.

In der Folge geht es um eine Gesichtserkennungs-App, die im Internet Daten über Personen sammelt. Wie realistisch ist es, dass so etwas auch auf uns zukommt?

Lansink: Die russische Facebook-Variante macht das schon. Also fern ist das nicht.

Georg Wilsberg beschreibt sich als »Offliner« und spricht von dem »ganzen Internetquatsch«. Wie internetaffin ist der Schauspieler Leonard Lansink?

Lansink: Ich komm’ klar damit, lese aber mehr als ich selbst veröffentliche.

Fans haben kritisiert, dass Rita Russek als Kommissarin Springer in den Bielefeld-Folgen nicht mitwirkt. Was sagen ihre Schauspiel-Kollegen dazu?

Lansink: Kommissar Overbeck findet das nicht so gut, Kommissar Drechshage eher schon (Anm. d. Red.: Overbeck ist der Münsteraner Kommissar, Drechshage sein Bielefelder Kollege).

Es gibt mittlerweile TV-Krimis in unzähligen Städten – von Rosenheim über Wismar bis hin zu Schleswig. Wann ist die Zeit reif für eine TV-Krimireihe in Bielefeld?

Lansink: Das ist ‘ne blendende Idee: Eine Soko Bielefeld, so als Spin-off der Serie Wilsberg, mit Roland Jankowsky, Stefan Haschke und Mai Doung Kieu (Anm. d. Red.: Alle Schauspieler wirken in den Bielefelder Folgen als Münsteraner oder Bielefelder Polizisten mit).

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