Mi., 30.10.2019

Neubauten für die neue Fakultät sorgen für starken Baustellenverkehr Medizin-Uni: Bis 2025 soll alles fertig sein

Das ICB soll im nächsten Jahr gekauft werden.

Das ICB soll im nächsten Jahr gekauft werden. Foto: Oliver Schwabe

Bielefeld (WB/MiS). Die Universität geht nicht nur davon aus, dass der Studienbetrieb an der neuen Medizinischen Fakultät 2021 beginnen kann. Auch die notwendigen Gebäude sollen nach und nach bis 2025 einsatzbereit sein. Das sagte Uni-Kanzler Dr. Stephan Becker am Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss des Rates. Dort ging es um die Baumaßnahmen auf dem Campus.

Entlang von Morgenbreede und der Straße Kompetenz südlich des Hauptgebäudes sollen die zusätzlichen Gebäude entstehen. Das werde einen erheblichen Baustellenverkehr verursachen, betonte Becker. Denn parallel läuft auch die Sanierung des Hauptgebäudes.

Dringend notwendig sei deshalb eine Baustraße, die von der Wertherstraße zur Straße Konsequenz führen müsste. Planungsdezernent Gregor Moss berichtete, dass es bereits eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Stadt, Uni und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes gebe. Denkbar wäre eine geregelte Zufahrt, wie sie auch beim Einkaufszentrum Loom gegeben habe. Ein Problem sei auch, dass die Stapenhorststraße für Lkw gesperrt sei.

Kauf des Innovationszentrums im nächsten Jahr

2019 will die Uni das Innovationszentrum Campus Bielefeld (ICB) erwerben, wo sich bereits Büros der Medizinfakultät befinden. 2021 soll mit einem ICB-Erweiterungsbau begonnen werden. Auch das Z-Gebäude wird 2020 erweitert. Teile davon sollen dann ebenfalls der Medizin zur Verfügung stehen. Bis 2025 sollen sich Hörsaal- und Laborgebäude anschließen.

Als misslich sahen einige Politiker die ÖPNV-Anbindung der künftigen Fakultätsgebäude. Hier brachte Becker eine zusätzliche Buslinie ins Gespräch, die auch die Verbindung zu den Unikliniken Mitte und Bethel herstellen könnte. Auf den Bau eines Parkhauses solle möglichst verzichtet werden.

2000 Studenten werden nach dem Endausbau an der Medizinischen Fakultät studieren. Zusätzlich zur ohnehin wachsenden Studentenzahl bedeutet dies auch weiteren Wohnraumbedarf. Becker bedauerte, dass die Versorgung erst jetzt in den Fokus rücke. Es gebe aber Überlegungen des Studierendenwerks, am früheren FH-Standort an der Kurt-Schumacher-Straße zusätzliche Wohnheime zu bauen.

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