Mercedes geht in Flammen auf – sind die Feuerteufel vom Sommer wieder aktiv?
Brandstifter zünden Auto an

Bielefeld (WB/hz). In der Bielefelder Innenstadt ist wieder ein Auto angezündet worden. Besteht ein Zusammenhang mit den Brandserien aus dem Sommer? Mehrere Tätergruppen hatten damals wochenlang in der Innenstadt und im Stadtteil Schildesche Feuer gelegt und hohe Schäden verursacht.

Dienstag, 05.11.2019, 12:10 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 12:42 Uhr
Symbolbild. Foto: Marcel Kusch/dpa
Symbolbild. Foto: Marcel Kusch/dpa

Im aktuellen Fall vom Samstag, 2. November, ging am frühen Morgen gegen 5 Uhr ein an der Helmholtzstraße abgestellter blauer Mercedes der C-Klasse in Flammen auf. »Die Umstände des Fahrzeugbrands deuten auf eine vorsätzliche Brandstiftung hin. Der Halter des Mercedes, ein 35-jähriger Bielefelder, hatte das Fahrzeug vor mehreren Tagen am Straßenrand zwischen der Hermannstraße und der Ravensberger Straße geparkt. Das Fahrzeug wurde in diesem Zeitraum nicht bewegt«, sagte Polizeisprecherin Sarah Siedschlag.

Alarmierte Feuerwehrleute löschten den brennenden Mercedes. Der Schaden an diesem Auto wird von der Polizei auf etwa 5000 Euro geschätzt. Polizeisprecherin Siedschlag: »Der vordere Bereich des Mercedes stand bereits vollkommen in Flammen. Vor der C-Klasse stand ein Toyota Yaris, der bei dem Brand ebenfalls leicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wegen der Hitzeentwicklung entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro an der hinteren Stoßstange.«

Brennender Mercedes laut Kripo separate Tat

Der angezündete Mercedes von der Helmholtzstraße erinnert fatal an die Serie von Brandstiftungen vom Sommer. Von Juli bis September legten Unbekannte in der Innenstadt und in Schildesche immer wieder Feuer. Polizeiangaben zufolge waren vermutlich mehrere Tätergruppen aktiv . Eine Ermittlungskommisssion der Kripo fahndete wochenlang nach den Brandstiftern. Ohne Erfolg, wie Polizeisprecherin Siedschlag auf Anfrage bestätigte.

Den brennenden Mercedes von der Helmholtzstraße stuft die Kripo bislang als separate Tat ein. »Die Ermittler sehen derzeit keinen Zusammenhang mit den Brandserien vom Sommer«, sagte die Polizeisprecherin. Hinweise zur Brandstiftung vom 2. November an das Kriminalkommissariat 11, Tel. 0521/5450.

 

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