Di., 03.12.2019

Bielefelder Wolf Danny Homann wirkt im »Polizeiruf« mit – Dominik Graf als Regisseur Diesmal spielt er nicht die Leiche

Da geht es lang: Regisseur Dominik Graf gibt bei den Dreharbeiten für den Münchner „Polizeiruf 110“ Anweisungen – auch an den Bielefelder Schauspieler Wolf Danny Homann (links). „Es ist ein Privileg, mit Dominik Graf zusammenzuarbeiten.“

Da geht es lang: Regisseur Dominik Graf gibt bei den Dreharbeiten für den Münchner „Polizeiruf 110“ Anweisungen – auch an den Bielefelder Schauspieler Wolf Danny Homann (links). „Es ist ein Privileg, mit Dominik Graf zusammenzuarbeiten.“

Von Stefan Biestmann

Bielefeld (WB). Sein Debüt im Tatort war nur von kurzer Dauer. Der Bielefelder Wolf Danny Homann spielte im Januar einen Kleinkriminellen, der zu Beginn der Folge des Kölner Krimis starb. Im nächsten Münchner „Polizeiruf 110“ übernimmt der 29-Jährige jetzt eine tragende Rolle.

Die Folge „Die Lüge, die wir Zukunft nennen“ läuft am Sonntag, 8. Dezember, um 20.15 Uhr in der ARD. Regie führt Dominik Graf. „Ganz schnell geht es nicht nur um Geld, sondern um Freundschaft und Verrat, Leben und Tod“, berichtet Homann. Die Handlung: Eine Dienstgruppe der Polizei gerät in den Verdacht, abgehörtes Insiderwissen zu verwenden, um damit an der Börse Gewinne zu machen.

„Wir ermitteln also in Polizeikreisen“

Homann verkörpert den Ermittler Lukas Posse, der für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht arbeitet. „Er geht als korrekter und pflichtbewusst Ermittler in den Fall“, sagt Homann. Posse untersucht gemeinsam mit „Polizeiruf“-Kommissarin Elisabeth Eyckhoff (Verena Altenberger) den Fall. „Wir ermitteln also in Polizeikreisen“, sagt Homann. Mit Hauptdarstellerin Verena Altenberger stand er bereits gemeinsam im Wiener Burgtheater auf der Bühne. „Sie ist eine wunderbare Kollegin. Wir hatten viel Spaß bei den Dreharbeiten.“

23 Tage lang wurde im April und Mai gedreht – in München und Umgebung. Und auch der Regisseur ist ein Ausnahmekönner: Dominik Graf. „Er ist einer der herausragendsten deutschen Filmregisseure. Es ist ein Privileg, mit ihm zusammenzuarbeiten“, schwärmt Homann. „Dominik Graf hat ein wunderbares Auge für zwischenmenschliche Verstrickungen zwischen den Charakteren. Und er schafft Raum für alle Schauspielerinnen und Schauspieler, in dem man sich wohlfühlen und ausprobieren kann.“

Homann lobt auch das Drehbuch von Günter Schütter. „Jede Seite des Drehbuchs hat mich überrascht.“ Wochenlang hat sich Homann vorbereitet – und sich auch intensiv mit dem Thema Börse beschäftigt. Nach der Zusage für die Rolle war er schnell im »Polizeiruf«-Modus. „Ab dann dreht sich bei mir im Kopf alles um die Rolle.“

Demnächst im “Wilsberg”

Aktuell dreht sich alles schon wieder um eine neue Rolle. Denn Homann dreht für eine Folge des ZDF-Krimis Wilsberg. Der gebürtige Bielefelder, der früher die Martin-Niemöller-Gesamtschule besuchte, lebt mittlerweile in Köln. Aber über Weihnachten will er Familie und Freunde in seiner Heimatstadt besuchen.

Jetzt ist er erst einmal gespannt darauf, wie die „Polizeiruf“-Folge beim Publikum ankommt. Natürlich stellt sich die Frage, ob zumindest diesmal die von ihm gespielte Figur den Krimi überlebt – und bis zum Schluss mitspielt. Homann stellt lächelnd fest: „Das werde ich bestimmt nicht vorher verraten.“

Kommentare

Oh cool, ein Bielefelder im Polizeiruf 110. Ich bin sehr gespannt und freue mich drauf!

1 Kommentare

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