Fünfte Tankstelle innerhalb von vier Wochen überfallen
Räuber drohen mit Schusswaffe

Bielefeld (WB). Tankstellenräuber haben erneut zugeschlagen. Zum fünften Mal innerhalb von vier Wochen wurde eine Tankstelle in Bielefeld überfallen. Diesmal hatten es die bewaffneten Täter auf eine Tankstelle an der Artur-Ladebeck-Straße abgesehen.

Donnerstag, 16.01.2020, 16:02 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 16:06 Uhr
Fünf Tankstellen wurden innerhalb von vier Wochen in Bielefeld überfallen. Die Polizei hat die Ermittlungskommission Apfel gegründet. Foto: Jörn Hannemann
Fünf Tankstellen wurden innerhalb von vier Wochen in Bielefeld überfallen. Die Polizei hat die Ermittlungskommission Apfel gegründet. Foto: Jörn Hannemann

Zwei maskierte Männer suchten am Mittwoch gegen 22.55 Uhr die Tankstelle auf. Sie bedrohten den Kassierer mit einer Schusswaffe und einem Messer. Die Räuber, die akzentfrei deutsch sprachen, verlangten die Herausgabe des Geldes und forderten das Handy des Kassierers. Anschließend flüchteten die Täter mit ihrer Beute in unbekannte Richtung.

Die Räuber sollen etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß sowie von schlanker Statur sein. Sie hatten sich mit schwarzen Tüchern vermummt, trugen schwarze Kapuzenpullover und schwarze Jacken. Ein Täter war mit weißen Schuhen bekleidet.

Täter vermummten sich mit Kleidung

Die Polizei sieht einen Zusammenhang mit den vier vorhergegangenen Tankstellenüberfällen: Am 10. Januar war eine Tankstelle an der Potsdamer Straße/Ecke Theodor-Heuss-Straße das Ziel von Räubern. Die freie Tankstelle an der Straße Bultkamp in Schildesche hatten Unbekannte gleich zweimal überfallen: am 4. Januar und am 20. Dezember. Bereits am 18. Dezember hatten Unbekannte es auf eine Tankstelle an der Voltmannstraße abgesehen.

Die Ermittlungskommission Apfel, benannt nach der Apfelstraße, an der zwei der insgesamt fünf Überfälle stattfanden, zieht Parallelen. So schätzten Zeugen das Alter der Täter, die die Überfälle zu zweit beziehungsweise zu dritt durchführten, auf 20 bis 30 Jahre. Die Männer waren bewaffnet und hatten sich in allen Fällen mit Hilfe von Kleidung vermummt. Sie hatten es auf Bargeld abgesehen; Variationen gab der „Zusatzbeute“, die mal aus Zigaretten oder wie im jüngsten Fall aus einem Handy bestand.

Zeugen, die Beobachtungen am und rund um den Tatort gemacht haben, werden gebeten, sich an die Ermittlungskommission Apfel beim Kriminalkommissariat 14 zu melden: Telefonnummer 0521/5450.

 

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