Schwerer Verkehrsunfall im Bielefelder Norden
Kleinwagen kracht gegen Baum – 20-Jährige stirbt

Bielefeld (WB/cm). Am späten Mittwochabend sind drei junge Frauen mit ihrem Kleinwagen auf der Spenger Straße schwer verunglückt. Zwei Insassen des Pkw, beide aus Bielefeld, wurden schwer verletzt. Eine weitere 20-jährige Mitfahrerin aus Gütersloh konnte vom Notarzt vor Ort reanimiert werden und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Sie verstarb in der Nacht im Krankenhaus. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war zwischen Jöllenbeck und Spenge-Lenzinghausen im Einsatz.

Donnerstag, 23.01.2020, 10:27 Uhr aktualisiert: 23.01.2020, 15:50 Uhr
Der Kleinwagen ist gegen einen Baum geprallt. Foto: Christian Müller
Der Kleinwagen ist gegen einen Baum geprallt. Foto: Christian Müller

Der Unfall ereignete sich gegen 22.35 Uhr hinter der Einmündung Schlottkamp. Wie Polizeisprecher Michael Kötter mitteilte, fuhren die drei Insassinnen aus Bielefeld und Gütersloh in einem Ford Fiesta mit Warendorfer Kennzeichen in Fahrtrichtung Jöllenbeck, als sie ausgangs einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkamen. Das Auto krachte frontal gegen einen Baum und kam im Graben zum Stehen. Unfallzeugen alarmierten die Feuerwehr und Rettungskräfte.

Kleinwagen kracht gegen Baum

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Eine der Frauen war in dem völlig zerstörten Wrack eingeschlossen und musste von der Feuerwehr mit einer Crashrettung schnell befreit werden. Mehrere Notärzte und Rettungssanitäter versorgten die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser nach Bielefeld und Herford. Für die 20-jährige Beifahrerin aus Gütersloh, die auf der Rückbank des Kleinwagens gesessen haben soll, kam jede Hilfe zu spät. Sie erlag in der Nacht ihren Verletzungen. Die beiden jungen Frauen aus Bielefeld (20 und 21) liegen nach Aussage von Michael Kötter auf der Intensivstation.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit etwa 35 Kräften im Einsatz. Sie stellten den Brandschutz am Fahrzeug sicher und klemmten die Batterie ab. Vor Ort waren der Rüstzug und die Löschabteilung Jöllenbeck, sowie drei Notärzte, drei Rettungswagen und ein leitender Notarzt. Polizisten sperrten die Unfallstelle ab und sicherten die Unfallspuren. Zur weiteren Untersuchung wurde der total zerstörte Ford abgeschleppt und sichergestellt. Michael Kötter: „Die Unfallursache ist weiterhin unklar.“

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