Fr., 07.02.2020

Schulen der Stadt reagieren auf die Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes „Sabine“ sorgt für schulfrei

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Bielefeld (WB). In der Nacht von Sonntag auf Montag soll das Sturmtief „Sabine“ über Bielefeld hinwegziehen. Um die Sicherheit der Schulkinder nicht zu gefährden, lassen einzelnen Schulen den Unterricht am Montag deshalb ausfallen.

„Liebe Eltern, aufgrund der Unwetterwarnung und der nicht absehbaren Gefahren für Ihre Kinder fällt am Montag, den 10. Februar 2020, der Unterricht aus!“, schreibt etwa Claudia Hoppe, Leiterin der Gesamtschule Rosenhöhe auf der Homepage der Schule. „Es liegt eine Sturmwarnung für Montag vor. Als Eltern können Sie entscheiden, ob der Schulweg für Ihr Kind zumutbar ist. Prüfen Sie daher am Montag bitte die Wetterbedingungen“, heißt es auf der Internetseite des Helmholtz-Gymnasiums. Auch einige Grundschulen überlassen es den Eltern, ob sie Ihre Kinder am Montag zur Schule schicken oder nicht.

Grundsätzlich stehe es den Eltern frei, ihre Kinder am Montag in die Schule zu schicken, heißt es aus dem Düsseldorfer Schulministerium. Die Sicherheit der Kinder gehe vor.

Der städtische Umweltbetrieb rät den Bielefeldern unterdessen, Wälder, Grünanlagen und Friedhöfe sowie den Botanischen Garten und den Tierpark am Sonntag und Montag zu meiden. Dort könne es durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste gefährlich werden.

Kommentare

Mit dem Hintern zu Hause bleiben - Ende der Diskussion...alle Jubeljahre gibt es halt einen Orkan, der uns zwingt, einmal alles stillstehen zu lassen.

In Zeiten eines rasch fortschreitenden Klimawndels mit valide vorhergesagten, immer häufiger auftretenden Extremwetterereignissen wird zukünftig öfter einmal Stillstand sein. Die Probleme (bei Schnee, Sturm...) treten ja immer zu einem Großteil dadurch auf, dass wir nicht dazu bereit sind, es einmal langsam gehen zu lassen und mit der Natur zu leben, uns sachgerecht und folgerichtig zu verhalten...der "Immer-weiter-Trieb" steht dem wohl entgegen.

Stattdesssen wollen wir die zugeschneite, vereiste Autobahn (immer und sofort) befahren, mit dem Zug trotzdem und sofort von A nach B, obwohl unterwegs hunderte Bäume auf den Gleisen liegen, die Kinder (auch bei lebensgefährlichem Unwetter) zur Schule schicken, damit wir arbeiten gehen können...unser Lebenstrieb ist hier ambivalent: Einerseits vorankommen, weitermachen, komme was wolle - andererseits auf Sicherheit, Erhalt und Glückseligkeit bedacht. Vom aktuellen Orkan und von anderen Gefahrenereignissen, Unwettern usw. wird dieser Widerspruch wunderbar aufgedeckt.

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