Di., 11.02.2020

Bielefelder Werkzeugmaschinenhersteller ist mit 2019 zufrieden – zuletzt aber deutlich weniger Aufträge DMG Mori erzielt erneut Rekorde

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: DMG Mori AG

Von Paul Edgar Fels

Bielefeld (WB). Für den Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori AG war 2019 ein sehr erfolgreiches Jahr mit erneuten Rekordwerten – und das in einem schwierigen Marktumfeld. Bei Umsatz und Ergebnis erzielte das Bielefelder Unternehmen neue Bestmarken. Im vierten Quartal ging jedoch die Zahl der Auftrage um 21 Prozent zurück.

Während die Werkzeugmaschinenbranche zum Teil deutlich höhere Einbußen hinnehmen musste, entwickelte sich der Auftragseingang bei dem ehemaligen Gildemeister-Konzern im Gesamtjahr besser und erreichte „plangemäß“, wie es heißt, 2,56 Milliarden Euro - nach 2,97 Milliarden im Jahr zuvor. Der Umsatz erhöhte sich um zwei Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um zwei Prozent auf 221,7 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Christian Thönes sagte: „DMG Mori hat seine Prognosen erfüllt – und das bei zunehmendem konjunkturellen Gegenwind. Auch in herausfordernden Zeiten geben wir weiter Gas.“

Weniger gut verlief das vierte Quartal. Die Bestellungen gingen auf 554,7 Millionen Euro von gut 700 Millionen im Vorjahresquartal zurück – ein Minus von 21 Prozent. Der Gewinn (Ebit) belief sich auf 67,3 Millionen Euro, im Vorjahr waren es noch 74,0 Millionen Euro.

Die Aufträge aus dem Inland lagen im Gesamtjahr bei 714,8 (Vorjahr: 882,6) Millionen Euro. Die Auslandsbestellungen betrugen 1,8 (Vorjahr: 2,1) Milliarden Euro. Damit erhöhte sich der Auslandsanteil auf 72 Prozent (Vorjahr: 70).

Auch 2020 sei ein herausforderndes Jahr. Das Marktumfeld werde spürbar schwieriger, teilte DMG Mori mit.

DMG Mori gehört zum japanischen Konzern DMG Mori Seiki, der auf einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro kommt. Die deutsche Tochter mit Sitz in Bielefeld beschäftigt rund 7300 Mitarbeiter, davon etwa 1000 am Stammsitz Bielefeld.

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