Di., 11.02.2020

Rettungshubschrauber Christoph 13 bei Unfall auf der Eckendorfer Straße im Einsatz – mit Fotostrecke und Video Zwei Schwerverletzte nach Kollision

Ein schwerer Unfall hat sich Dienstag auf der Eckendorfer Straße ereignet.

Ein schwerer Unfall hat sich Dienstag auf der Eckendorfer Straße ereignet. Foto: Christian Müller

Von Christian Müller

Bielefeld (WB). Zahlreiche Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, als es zum Unfall mit einem Auto und einem Transporter gekommen war. Auf der Eckendorfer Straße in Bielefeld krachten sie frontal ineinander. Zwei Personen wurden schwer verletzt. Die Straße war über zwei Stunden in beiden Richtungen gesperrt.

Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall um 12.06 Uhr. Eine 74-jährige Autofahrerin aus dem Kreis Lippe beabsichtigte mit ihrem Opel Corsa stadteinwärts fahrend nach links in die Straße Werningshof abzubiegen. Ein hinter ihr herannahender Ford Focus-Fahrer (31) erkannte die Linksabbiegerin zu spät und steuerte seinen Wagen bei einem Ausweichmanöver nach links in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er frontal mit einem Ford Transit, an dessen Steuer ein 60-Jähriger aus Minden saß.

Beide Fahrer durch die Wucht der Kollision schwer verletzt

Durch die Wucht der Kollision wurden beide Fahrer schwer verletzt, sie sollen nicht in Lebensgefahr schweben. Der Focus kam quer zur Fahrbahn stehen, der Transit auf dem Gehweg an einem großen Findling eines Industriegeländes. Der Focus-Fahrer konnte sich aus seinem Auto befreien, der 60-Jährige des Transits musste von der Feuerwehr befreit werden, wie Einsatzleiter Sebastian Bend sagte.

»Da der Fahrer des Transits über Rückenschmerzen klagte, befreiten wir ihn in Abstimmung mit dem Notarzt patientenschonend aus dem Kastenwagen. Hierfür mussten Teile der Ladung ausgeräumt und eine Trennwand zwischen Fahrerkabine und Laderaum entfernt werden. Da Verletzungen der Wirbelsäule angenommen wurden, war die achsengerechte Rettung über die Ladefläche wichtig, um die Verletzungen nicht zu vergrößern.«

Christopher 13 flog Notarzt zur Unfallstelle

Nach der Rettung wurde der 60-Jährige an der Unfallstelle medizinisch versorgt und mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus Gilead 1 gebracht. Der 31-Jährige aus dem Ford Focus wurde nach erster Versorgung in das Klinikum Mitte verbracht. Die Fahrerin des Opel Corsa erlitt einen Schock. Ihr Mann holte sie körperlich unversehrt von der Unfallstelle ab.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 26 Einsatzkräften an der Einmündung Werningshof im Einsatz. Der Rettungshubschrauber Christoph 13 flog einen Notarzt zur Unfallstelle und landete auf einer Wiese in der Nähe. Neben den zwei eingesetzten Notärzten und drei Rettungswagen, waren die hauptamtlichen Brandbekämpfer der Haupt- und Nordwache mit einem Rüstzug vor Ort. Sie stellten den Brandschutz sicher, indem Batterien abgeklemmt wurden und beseitigten ausgelaufene Betriebsstoffe.

Sachschaden zwischen geschätzten 30.000 bis 40.000 Euro

Nach etwas über einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die totalbeschädigten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand Sachschaden von geschätzten 30.000 bis 40.000 Euro, so die Polizei. Zur Unfallermittlung wurde der Focus sichergestellt, die Straße für die Unfallaufnahme zwischen Am Wellbach und Rabenhof bis etwa 14.20 Uhr gesperrt. Eine Kehrmaschine wurde bestellt, um die Unfallstelle von restlichen Trümmerteilen zu befreien.

 

 

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