Do., 13.02.2020

1300 Teilnehmer diskutieren bei der Start-up-Konferenz „Hinterland of things“ Klimaschutz und Verantwortung

Auf der Bühne bei „Hinterland of things“ (von links): Sebastian Borekk, Sebastian Johnston, Ferry Heilemann und Brigitte Mohn.

Auf der Bühne bei „Hinterland of things“ (von links): Sebastian Borekk, Sebastian Johnston, Ferry Heilemann und Brigitte Mohn. Foto: Bernhard Pierel

Von Bernhard Hertlein

Bielefeld (WB). Vor dem Bielefelder Lokschuppen steht der große Porsche neben dem kleinen Smart, das Elektroauto neben Fahrrad und E-Scooter. Drinnen diskutieren 1300 Teilnehmer der 3. Konferenz „Hinterland of things“ über „Responsibility“ (Verantwortung) des Unternehmers – des jungen Start-up-Gründers wie des erfolgreichen ostwestfälischen Mittelständlers.

Beide sind zuerst einmal hier, um Ideen für ihr Geschäft oder um Kapital für ihr Start-up zu finden. Gleichzeitig haben sich für den frühen Nachmittag Demonstranten von „Friday for Future“ angekündigt. Und auch wenn sie noch weit weg sind: Auf der Konferenz spielt das Thema Klimawandel von Anbeginn eine große Rolle .

Sebastian Borek, Gründer und Geschäftsführer der von der Bertelsmann-Stiftung unterstützten „Founders Foundation”, sagt es bei der Begrüßung: Die Herausforderung durch die Klimaerwärmung ist so groß, dass auch Unternehmer aus ihrer Komfortzone herauskommen müssen. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung, ergänzt bei der ersten Podiumsdiskussion der Konferenz: „Nachhaltigkeit ist Unternehmeraufgabe.“ Die Wirtschaft müsse nachhaltiger werden: „Fast Food, Fast Fashion und Fast Driving sind nicht das, was wir brauchen.“

E-Scooter künftig auch für Privatkunden

Im ersten Teil der „Hinterland“-Konferenz ging es vor allem um Mobilität. Lawrence Leuschner, Gründer on Tier Mobility, präsentierte seinen E-Scooter als ein Modell, wie sich Menschen zumindest in der City umweltfreundlicher und leiser vorwärts bewegen können. Außerdem spare es Straßen- und Parkraum. Leuschner kündigte an, dass Tier künftig mit den E-Scooter auch stärker in den Privatmarkt vordringen wolle. Leuschner ist insofern ein typischer Gründer, als er vor Tier bereits „Rebuy“ gegründet hat, eine Plattform, die den Austausch von Spielen und Elektronikartikel organisiert und mittlerweile 700 Menschen beschäftigt.

 

 

 

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