Fr., 14.02.2020

Neue Modelle mit mehr Bodenhaftung und größerer Reichweite Tier rüstet E-Roller in Bielefeld auf

Tier-City-Manager Volkan Uludasdemir (links) und Mobiel-Projektmanager Sebastian Löbbert stellen den neuen E-Scooter vor.

Tier-City-Manager Volkan Uludasdemir (links) und Mobiel-Projektmanager Sebastian Löbbert stellen den neuen E-Scooter vor. Foto: Kerstin Sewöster

Bielefeld (WB/kw). Die nächste Generation der Tier-E-Scooter hält Einzug in der Leineweberstadt. 520 E-Roller touren seit August vergangenen Jahres durch Bielefeld. Sie werden jetzt ausgetauscht gegen neuere Modelle.

Deren Vorzüge konnten jetzt im Rahmen der Start-up-Konferenz „Hinterland of things“ im Lokschuppen ausprobiert werden. Größere Vorderräder, Hinterradantrieb, mehr Gewicht für bessere Bodenhaftung – damit ist der E-Scooter gerüstet für rutschigen Untergrund und Winterwetter, meint Volkan Uludasdemir, der Tier Mobility in ganz OWL vertritt. Mehr Sicherheit soll auch ein stärkeres Rücklicht bringen. Und der Akku kann künftig ausgewechselt werden. Damit muss nicht mehr der ganze Roller an die Ladestation, sondern kann stattdessen ohne Unterbrechung genutzt werden.

Und genutzt wird der Tier-Roller, das bestätigt auch Sebastian Löbbert, Projektmanager bei Mobiel und damit Partner von Tier Mobility. „Wir werten die Daten noch aus“, sagte Löbbert und betont, dass sich schon jetzt ein starker Bezug zu den ÖPNV-Haltestellen herstellen lasse. „Mit Tier haben wir einen guten Kooperationspartner für „die erste und die letzte Meile“ gefunden.

Flotte soll vergrößert werden

Wie oft die Bielefelder zum E-Scooter greifen und welche Strecken sie bevorzugen, dazu liegen noch keine konkreten Zahlen vor. Die will City-Manager Volkan Uludasdemir in Kürze vorlegen. Fest steht aber schon jetzt, dass die E-Scooter-Flotte in Bielefeld vergrößert werden soll – „in 2020 auf 1000 Roller, das ist wünschenswert“, kündigt Uludasdemir an.

Gearbeitet wird auch an einem größeren Radius für Tier-Roller im Stadtgebiet . Bislang schaffen die Scooter gerade einmal die Artur-Ladebeck-Straße bis Brackwede. Die neuen Tier-Modelle laufen mit höheren Drehzahlen, was sie künftig auch in Gadderbaumer Straßen die steileren Straßen am Fuße des Teutos schaffen lässt. „Wir stehen voll und ganz dahinter, das Angebot auszuweiten und damit auch im Außenbereich den ÖPNV zu stärken“, sagte Uludasdemir. Ummeln, Quelle und zum Beispiel Heepen sind bislang noch frei von Rollern.

Vom 1. März an werden die alten Roller ausgetauscht. Sie können dann für den Privatgebrauch erworben werden.

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