Di., 25.02.2020

Gegen den Fahrer (34) des Unfalls in Bielefeld-Gadderbaum wird ermittelt Busunfall: Kind ist außer Lebensgefahr

Ein dreijähriger Junge ist am Samstag von einem Bus der Linie 28 überrollt worden.

Ein dreijähriger Junge ist am Samstag von einem Bus der Linie 28 überrollt worden. Foto: Christian Müller

Bielefeld (WB/hz). Nach dem Busunfall vom Samstag mit einem überrollten Jungen (3) wird gegen den Fahrer (34) der Linie 28 ermittelt. Das bestätigte Polizeisprecherin Sarah Siedschlag.

Zudem sei der mehr als zehn Tonnen schwere Bus von der Polizei für technische Untersuchungen sichergestellt worden. So wollen die Ermittler überprüfen, ob das Fahrzeug verkehrssicher war.

Wie berichtet, war am Samstag um kurz vor 13 Uhr an der Straße Am Großen Feld/Ecke Hegede in Gadderbaum ein dreijähriger Junge plötzlich vom Gehweg auf die Fahrbahn gelaufen. Informationen dieser Zeitung zufolge wollte das Kind zu Angehörigen auf die andere Straßenseite rennen. Auf Warnrufe der Mutter, die hinter dem Dreijährigen ging, soll der Sohn nicht reagiert haben.

Unübersichtliche Situation

Der Busfahrer der Linie 28 konnte trotz Vollbremsung in der Tempo 30-Zone einen Zusammenstoß zwischen dem Fahrzeug und dem plötzlich vor ihm auftauchenden Kind nicht verhindern. Der Junge prallte vor die vordere rechte Ecke des Busses und wurde an einem Bein überrollt. Der Dreijährige kam nach notärztlicher Behandlung vor Ort zur weiteren medizinischen Versorgung ins Kinderkrankenhaus Bethel. Dort hat sich der zunächst als sehr kritisch eingeschätzte Gesundheitszustand des Jungen inzwischen stabilisiert. „Das Kind schwebt nicht mehr in Lebensgefahr“, sagte Polizeisprecherin Siedschlag.

Anwohner der Unfallstelle kritisierten die unübersichtliche Situation. Dass wegen einer Baustelle auf dem Eggeweg der Busverkehr über die enge Straße geleitet werde, habe sich negativ ausgewirkt.

Kommentare

Besser als Rufe wäre das Hand in Han gehen.

Diese Mutter tut mir sehr leid.
Sicher macht sie sich Selbstvorwüfe.
Leider ist es richtig und überaus wichtig, Kleinkinder an der Hand zu führen.
Das hat sich leider bewiesen.
Ich wünsche der Familie Stärke, um mit der Situation zurecht zu kommen.
Johanna

1 Kommentare

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