Heldenhafte Rettung der Feuerwehr Bielefeld
Hündin Josie unter Baumstämmen eingeklemmt

Bielefeld (WB/cm). Dass der Waldspaziergang am Sonntagmorgen bei herrlichem Wetter mit fünf Golden Retrievern in einer dramatischen Rettungsaktion enden sollten, das hatten Vater und Sohn nicht geahnt. Die beiden waren im Wald unterhalb des Hermannsweges in der Nähe des Eggeweges unterwegs, als sich die junge Hündin Josie plötzlich losriss und unter einem Stapel Holzstämme verschwand.

Sonntag, 15.03.2020, 13:25 Uhr aktualisiert: 15.03.2020, 16:54 Uhr
Hündin Josie wurde von der Feuerwehr befreit. Foto: Christian Müller
Hündin Josie wurde von der Feuerwehr befreit. Foto: Christian Müller

Da die beiden die Hündin nicht herauslocken konnten, alarmierten sie gegen 10.20 Uhr die Feuerwehr, sagte Einsatzleiter Thomas Epp. »Wir gingen erst davon aus, dass sich eine Person unter den Stämmen befinden soll. Tatsächlich stellte sich bei Eintreffen heraus, dass ein Golden Retriever mit seinem Kopf zwischen zwei Baumstämmen eingeklemmt war.«

Der Vater ging mit den vier Hunden nach Hause, um etwas Ruhe in das aufgeweckte Rudel zu bringen. Josie jaulte um Hilfe, die sie auch schnell bekommen sollte. Die etwa 20 Berufsbrandbekämpfer sicherten die etwa 50 gelagerten Stämme gegen Verschieben und Wegrollen. Sie setzten hydraulisches Rettungsgerät ein, um sich einen Zugang zu der Hündin zu verschaffen. Eine Bandschlinge an der Vorderpfote sollte beim Herausziehen unterstützend wirken.

Hündin unter Baumstämmen eingeklemmt

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Um kurz nach 11 Uhr war es dann geschafft. Josie wühlte sich mit den Pfoten durch den Waldboden unter den Bäumen hervor, der Hundehalter zog beherzt an der Schlinge und befreite die Golden Retriever-Dame aus ihren Fängen. Die Feuerwehrkräfte applaudierten sich gegenseitig für den gut verlaufenden Einsatz.

»Im Gesicht des Eigentümers konnte man sehen, dass dieser froh war, seinen Hund wieder wohlauf bei sich zu haben. Er selbst blieb bei der Rettungsaktion ebenfalls unversehrt und bedankte sich mehrfach bei unseren Feuerwehrkräften. Das Lob möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal an die Kollegen weiterreichen«, sagte Epp.

Der Hundebesitzer, der Förster in dem Waldgebiet ist, ging zusammen mit Josie nach Hause. Er wolle sie beobachten und einem Tierarzt zur Untersuchung vorstellen. Die etwa 20 Feuerwehrkräfte des Rüstzuges konnten nach dem Verstauen der Einsatzmaterialien und diesem heldenhaften Einsatz zur Wache zurückfahren.

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