Standort Bielefeld nicht von Zahlungsunfähigkeit des Franchisegebers betroffen
Bielefelder Vapiano will weitermachen

Bielefeld (WB/abe). Nach der Corona-Krise soll das Vapiano am Niederwall wieder eröffnet werden. Von der Zahlungsunfähigkeit der Restaurantkette Vapiano SE sind 29 der 84 Filialen in Deutschland nicht betroffen, darunter auch die Standorte Bielefeld, Osnabrück und Münster.

Dienstag, 24.03.2020, 18:43 Uhr aktualisiert: 25.03.2020, 16:06 Uhr
Nach der Corona-Krise sollen im Bielefelder Vapiano wieder italienische Speisen angeboten werden. Foto: Schwabe
Nach der Corona-Krise sollen im Bielefelder Vapiano wieder italienische Speisen angeboten werden. Foto: Schwabe

„Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir als eigenständiges Franchiserestaurant in Bielefeld davon nicht betroffen sind“, stellt Geschäftsführerin Necla Türkmen klar. Sobald das Land NRW eine Wiedereröffnung erlaube, werde man in gewohnter Weise wieder für die Gäste da sein. Die Belieferung finde nicht durch die offenbar zahlungsunfähige Vapiano SE, sondern durch eine andere unabhängige Fachfirma statt.

Die Vereinigung der deutschen Vapiano-Franchisepartner (DEVAP) in Köln vertritt die Interessen der privaten Franchisenehmer (29 Restaurants in 25 deutschen Städten). „Die Vapiano-Lizenznehmer sind finanziell solide aufgestellt, aktuell alle zahlungsfähig und fürchten nun um ihren guten Ruf“, so DEVAP-Vorstandsmitglied Jörg Ritter (Aachen).

Lizenznehmer sind rechtlich und finanziell völlig unabhängig

Jedes Vapiano-Restaurant beschäftige je nach Größe etwa 45 bis 60 Mitarbeiter, die in Kochstationen vor den Augen der Gäste die italienischen Speisen frisch zubereiteten und sich um das Wohl der Gäste kümmerten. Derzeit seien wegen der Corona-Krise und aufgrund der Ordnungsverfügungen der Länder grundsätzlich alle Restaurants in Deutschland geschlossen. Die Mitarbeiter der Franchisenehmer seien temporär in Kurzarbeit.

Sobald sich die aktuelle Lage entspanne und die Restaurants wieder öffnen dürften, würden die Vapiano-Franchisenehmer an ihren Standorten die italienischen Gerichte mit frischen Zutaten wieder anbieten. „Wir stehen bereit, unsere Mitarbeiter sind alle hoch motiviert und wollen umgehend loslegen, wenn es die Situation wieder zulässt“, so Ritter.

Die Vapiano SE gewährt als Lizenzgeber ihren Lizenznehmern das Fast Casual Dining-Konzept nach italienischer Art mit einheitlicher Darstellung im Markenamen „Vapiano“, Logo, Marketing, Geschäftsausstattung und die Rezeptur für die Speisekarte. Die Vapiano-Lizenznehmer agieren nach eigenen Angaben rechtlich und finanziell völlig unabhängig und eigenständig von der Vapiano SE.

 

 

 

 

 

 

 

 

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