Auto schleudert auf mehrere Meter hohen Wall
Bielefelder bei Unfall schwer verletzt

Bielefeld (WB/cm). Ein 38-jähriger Bielefelder ist am Morgen des Ostermontags mit seinem Auto mit voller Wucht gegen einen bepflanzten Wall gekracht. Er kam in etwa sechs bis acht Metern Höhe auf dem Wall zum Stehen. Der Autofahrer wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus.

Montag, 13.04.2020, 09:49 Uhr aktualisiert: 14.04.2020, 08:10 Uhr
Schwerer Unfall im Bielefelder Osten. Foto: Christian Müller
Schwerer Unfall im Bielefelder Osten. Foto: Christian Müller

Ein Unfallzeuge alarmierte die Rettungskräfte gegen 6.30 Uhr. Etwa 30 Einsatzkräfte eilten unter dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ zum Einsatzort an der Kreuzung Ostring/Lagesche Straße im Bielefelder Osten. Das sollte sich bei Eintreffen des Rüstzuges der Hauptwache und den Freiwilligen der Löschabteilungen Hillegossen und Ubbedissen bestätigen, sagte Einsatzleiter Jan-Hendrik Pieper.

„Das Fahrzeug war auf einem Hang zum Stehen gekommen und drohte gefährlich zur Seite zu kippen. Um ein Abrutschen zu verhindern und dem eingeklemmten Fahrer schnellstmöglich helfen zu können, sicherten wir den Wagen mit Spanngurten und speziellen Stützen. Über einen ersten Zugang zum Fahrer konnte die Notärztin den Patienten medizinisch versorgen.“

Schwerer Unfall im Bielefelder Osten

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Nach heftiger Kollision ansprechbar

Für die weiteren gefahrlosen Rettungsarbeiten öffneten die Brandbekämpfer mit einer Hydraulikschere das Dach des Alfa Romeo und klappten es in Richtung Fahrzeugheck, erläuterte Pieper weiter. „Das hat den Hintergrund, dass der eingeklemmte Fahrer über Schmerzen in der Brust und an der Wirbelsäule klagte. Wir entschieden uns in Absprache mit dem Rettungsdienst für eine schonende und achsengerechte Rettung mit einem Rettungsbrett. Dafür brauchen wir Platz.“

Glücklicherweise war der Mann nach der heftigen Kollision ansprechbar und konnte angeben, dass er allein im Fahrzeug saß. Nicht selten berichten Feuerwehrleute nach schweren Unfällen von herausgeschleuderten Insassen. Der 38-jährige wurde nach etwa einer dreiviertel Stunde aus dem Auto gerettet und mit mehreren Rettern behutsam den Hang heruntergetragen. Im Rettungswagen wurde er weiter medizinisch versorgt und anschließend ins Krankenhaus Gilead gefahren.

Beschädigter Baum musste gefällt werden

„Der Einsatz war schon eine Herausforderung“, sagte Einsatzleiter Jan Hendrik Pieper. Bei solchen Einsätzen spielt auch der Eigenschutz der Feuerwehrkräfte eine entscheidende Rolle, auch wenn sie schnellstmöglich helfen wollen. Die Maßnahmen der Brandbekämpfer konnten gegen 7.45 Uhr abgeschlossen werden, nach dem die Autobatterie abgeklemmt wurde.

Polizisten sicherten die Kreuzung ab und nahmen die Unfallspuren auf. Zur Unfallursache konnten am Morgen keine genauen Angaben gemacht werden, sagte eine Sprecherin. „Erste Erkenntnis ist nicht angepasste Geschwindigkeit, die genau überprüft werden muss. Der Wagen ist bereits auf der Lageschen Straße einige Meter vor der Ampel in das Grün rechts der Fahrbahn geraten, überfuhr eine Verkehrsinsel und schlug mit der Stoßstange in den Wall.“

Die Beamten berichteten, eine Blutentnahme in Erwägung zu ziehen, um weitere Hinweise zum Unfallgeschehen zu erlangen. Auch ein medizinisches Problem wurde nicht ausgeschlossen. Der total beschädigte Alfa Romeo wurde mit einem Kranausleger vom Hang geborgen und abgeschleppt. Durch ausgelaufenes Motor- und Getriebeöl muss ein Teil des Hangs abgetragen und ein beschädigter Baum gefällt werden.

 

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