Zwei Autos krachen frontal ineinander - großes Trümmerfeld
Drei Verletzte nach schwerem Unfall in Brackwede

Bielefeld (cm). Auf der Kreuzung Stadtring/Berliner Straße sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Autos frontal ineinander gekracht. Bei dem Unfall wurden drei Insassen verletzt. Den eingesetzten Polizisten bot sich ein regelrechtes Trümmerfeld.

Donnerstag, 16.04.2020, 07:00 Uhr aktualisiert: 16.04.2020, 07:16 Uhr
Zwei Autos krachen frontal ineinander - großes Trümmerfeld: Drei Verletzte nach schwerem Unfall in Brackwede
Der weiße VW Golf prallte frontal mit dem zweiten Wagen zusammen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von geschätzten 22.000 Euro. Foto: Christian Müller

Wie ein Polizeisprecher an der Unfallstelle mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 0.30 Uhr. Eine 19-Jährige Autofahrerin aus Bielefeld befuhr mit ihrem Seat Ibiza den Stadtring in Richtung Südring. An der Kreuzung beabsichtigte sie nach links in die Berliner Straße abzubiegen. Dabei wurde ihr Wagen von einem entgegenkommenden VW Golf frontal erfasst.

Die Bielefelderin schleuderte mit ihrem Wagen über die Kreuzung und kam nach etwa 20 Metern zum Stehen. Der VW Golf, besetzt mit drei Männern kam in der Gegenrichtung auf dem Gehweg zum Stehen. Der 57-Jährige Fahrer, sowie ein Beifahrer wurden verletzt, ebenso die junge Bielefelderin. Die drei Verletzten kamen nach rettungsdienstlicher Behandlung in die Krankenhäuser Franziskus und Rosenhöhe. 

Polizeiangaben zufolge waren alle Insassen nach dem schweren Zusammenstoß ansprechbar. Der genaue Verletzungsgrad musste sich im Krankenhaus klären. Ob zur Unfallermittlung die Entnahme von Blutproben angeordnet wurde, stand am Unfallort noch nicht fest. Die Polizisten begannen an der Kreuzung mit der Spurensicherung. Die Ampelanlage an der Kreuzung soll einwandfrei funktioniert haben. 

Das große Trümmerfeld war ein erster Indiz für erhöhte Geschwindigkeit, berichtete der Polizeisprecher weiter. Die Kreuzung blieb während der Unfallaufnahme bis etwa 3 Uhr gesperrt. An den beiden total beschädigten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von geschätzten 22.000 Euro. Sie wurden zur Beweissicherung sichergestellt. An der Unfallstelle setzten die Beamten einen 3D-Scanner für präzise, digitale Unfallbilder ein.

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