Kripo in Hannover geht von Tötungsdelikt aus – Mann war als vermisst gemeldet
Friedhofs-Mitarbeiter entdecken toten Bielefelder (28)

Hannover/Bielefeld (WB/mdel). Der Leichnam eines 28-jährigen Mannes aus Bielefeld ist am Mittwochmorgen auf einem Friedhof in Hannover-Kirchrode entdeckt worden. Er galt seit dem 7. April als vermisst. Die Kripo geht derzeit von einem Tötungsdelikt aus.

Donnerstag, 16.04.2020, 14:00 Uhr aktualisiert: 16.04.2020, 14:12 Uhr
Eine Mitarbeiterin der Spurensicherung trägt Beweismaterial über den Friedhof in Hannover Kirchrode. Foto: dpa
Eine Mitarbeiterin der Spurensicherung trägt Beweismaterial über den Friedhof in Hannover Kirchrode. Foto: dpa

Friedhofsmitarbeiter fanden den Leichnam am Mittwoch gegen 7 Uhr auf dem Gelände und alarmierten die Polizei. Nach einer anschließenden ersten rechtsmedizinischen Untersuchung geht die Kripo derzeit von einem Tötungsdelikt aus. Eine noch am Mittwochnachmittag durchgeführte Obduktion ergab, dass es sich bei dem Toten um einen seit dem 7. April vermisst gemeldeten 28-jährigen Bielefelder handelte.

Der Bielefelder wollte in Hannover seine Familie besuchen, war dort aber nie angekommen. Die Angehörigen und Bekannte machten sich deshalb Sorgen, gaben bei der Polizei eine Vermisstenmeldung auf und kontaktierten auch örtliche Medien, um nach dem 28-Jährigen zu suchen.

Die genauen Umstände des Todes sind noch unklar. Im Laufe des Donnerstags soll das Friedhofsgelände von Beamten der Bereitschaftspolizei nochmals durchsucht werden.

 

 

 

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