Insassen flüchten vor der Polizei – weiterer Unfall auf der Eckendorfer Straße
Mercedes kracht in Hauswand

Bielefeld (WB). Polizei und Feuerwehr sind am frühen Mittwochmorgen zu einem ungewöhnlichen Einsatz in die Straße Lohbreite ausgerückt. Die Bewohner eines Hauses waren gegen 1.30 Uhr unsanft aus dem Schlaf gerissen worden, weil ein Auto in die Hauswand gekrachte war.

Mittwoch, 29.04.2020, 12:22 Uhr aktualisiert: 29.04.2020, 12:36 Uhr
Nach dem Unfall flüchteten der Fahrer und sein Begleiter vor der Polizei. Foto: Christian Müller
Nach dem Unfall flüchteten der Fahrer und sein Begleiter vor der Polizei. Foto: Christian Müller

Ein Polizeisprecher berichtete, dass eine Mercedes C-Klasse an der Einmündung zur Lohbreite geradeaus in das Wohnhaus gefahren war. Der Wagen blieb schwer beschädigt im Vorgarten stehen. Der Gebäudesockel zerbrach im Bereich des Einschlages. Feuerwehrkräfte gaben nach Sichtung Entwarnung, die Statik des Wohnhauses war nicht betroffen, sodass die 14 Bewohner im Haus bleiben konnten.

Zwei Unfälle in Bielefeld

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Zeugen berichteten, dass zwei Insassen samt Hund von der Unfallstelle in Richtung stadtauswärts flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei ergab zunächst keinen Erfolg. Die Behörde bittet weitere Unfallzeugen, sich unter der Telefonnummer 0521-5450 zu melden. Der Mercedes wurde sichergestellt. Es soll ein Gesamtsachschaden von etwa 19.000 Euro entstanden sein.

Fahrer (35) kollidiert mit Brücke, Stromverteiler und Laterne

Hoher Sachschaden entstand nur eine halbe Stunde zuvor ebenfalls nach einem Unfall aufgrund einer Trunkenheitsfahrt. Ein 35-jähriger polnischer Autofahrer verlor auf der Eckendorfer Straße nach der Einmündung An der Pottenau Richtung Tunnel die Kontrolle über seinen 1er BMW. Ein Ersthelfer verständigte die Polizei, da der Unfallverursacher alkoholisiert und aggressiv wirkte.

Der BMW war auf die Gegenfahrbahn geraten, streifte den Bordstein und die Bahnbrücke und kollidierte mit einem Stromverteilerkasten und einer Straßenlaterne bei einem Autohändler. Da ein Alkoholtest positiv verlief, ordneten die Beamten die Blutentnahme an. Wie die Polizei mitteilte entstand auf einer Länge von 135 Metern Sachschaden in Höhe von etwa 13.500 Euro. Der 1er BMW wurde sichergestellt.

Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 35-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Da er eine Sicherheitsleistung nicht begleichen konnte, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Der Autofahrer muss sich nach der Trunkenheitsfahrt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkoholkonsum verantworten. Techniker kümmerten sich um die Sicherung stromführender Leitungen.

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