Sa., 23.05.2020

Feuerwehreinsatz an der Bielefelder Stapenhorststraße – überhitzte Spraydosen mögliche Ursache Explosion bei Wohnungsbrand

In einer Wohung im dritten Obergesschoss des Hauses war das Feuer ausgebrochen.

In einer Wohung im dritten Obergesschoss des Hauses war das Feuer ausgebrochen. Foto: Hendrik Uffmann

Bielefeld (WB/hu). Bei einem Brand in einer Wohnung an der Stapenhorststraße ist es am frühen Samstagabend zu einer Verpuffung gekommen. Die Wucht der Explosion war so groß, dass die Fenster der Wohnung aus der Verankerung gerissen wurden. Verletzt wurde niemand.

Um 17.55 Uhr hatten Nachbarn die Feuerwehr alarmiert, erklärte Einsatzleiter Michael Jürgens. Der Löschzug der Hauptwache der Berufsfeuerwehr, der zuvor an der Uhlandstraße im Einsatz war, fuhr von dort weiter zur Stapenhorst­straße 84. In einer unbewohnten Wohnung im dritten Obergeschoss des viergeschossigen Hauses in der Nähe des Bürgerparks war das Feuer ausgebrochen.

„Die Wohnung, die vermutlich als Lager genutzt wird, war stark verraucht“, so der Einsatzleiter. Einem Angriffstrupp unter Atemschutz gelang es schnell, die Flammen zu löschen. Ausgebrochen war das Feuer in der Küche der Wohnung. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei hat noch am Samstagabend die Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise könnten überhitzte Spraydosen der Auslöser gewesen sein, erklärt Michael Jürgens.

10.000 Euro Sachschaden

Verletzt wurden durch das Feuer und die Explosion in dem Haus, in dem zwölf Bewohner gemeldet sind, niemand. Auch die Gaststätte im Erdgeschoss, in der sich zum Zeitpunkt des Brandes Gäste aufhielten, war nicht betroffen. Die Wohnung selbst ist durch die starke Rauchentwicklung zunächst unbewohnbar, die anderen Wohnungen im Haus blieben unbeschädigt. Den Sachschaden schätzt Michael Jürgens auf insgesamt etwa 10.000 Euro.

Stapenhorststraße 30 Minuten gesperrt

Während der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Stapenhorststraße für etwa eine halbe Stunde in beide Fahrtrichtungen. Michael Jürgens: „Dies war notwendig, weil wir auch eine Drehleiter von der Straße aus eingesetzt haben.“

Im Einsatz waren neben dem Löschzug der Hauptwache auch die Löschabteilung West der Freiwilligen Feuerwehr, insgesamt waren 18 Einsatzkräfte vor Ort.

Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet und nahmen die Ermittler der Kriminalpolizei die Arbeit auf.

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