Im ehemaligen „House of Gerry Weber“ nimmt die Franchise-Kette ihren Betrieb auf
„Peter Pane“ eröffnet in Bielefeld: Rote-Bete-Burger und Sitze in Schwarz-Gelb

Bielefeld (WB/abe). Über die Sitzbänke in schwarz-gelben Farben in der Mitte des Bistros werden die Bielefelder schmunzelnd hinwegsehen müssen. Vielleicht sollte sich der Betreiber noch einmal Gedanken machen, ob zumindest unter fußballerischen Aspekten die Farben Schwarz, Weiß und Blau nicht doch passender wären. Denn schließlich eröffnet die Burger-Kette „Peter Pane“ am Donnerstag nicht in Dortmund, sondern in der – aller Voraussicht nach – künftigen Fußball-Bundesliga-Stadt Bielefeld. Kleinere Mädels werden die Farben toll finden, erinnern sie doch stark an die bekannte TV-Biene Maja.

Mittwoch, 03.06.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 03.06.2020, 18:22 Uhr
Die Burger-Kette „Peter Pane“ eröffnet am Donnerstag. Von links: Schichtleiter Phil Gasparro, Betriebsleiter Ivan Illarionov-Riedler und Küchenchef Michael Weyrich. Foto: Thomas F. Starke
Die Burger-Kette „Peter Pane“ eröffnet am Donnerstag. Von links: Schichtleiter Phil Gasparro, Betriebsleiter Ivan Illarionov-Riedler und Küchenchef Michael Weyrich. Foto: Thomas F. Starke

Sieht man einmal von dem kleinen optischen Fauxpas ab, sind im ehemaligen „House of Gerry Weber“ Räume entstanden mit viel Holz und dennoch modern, gemütlich, aber auch schlicht. Im Vergleich zum „House of Gerry Weber“ wirken sie kleiner. Dafür sorgen die abgehängte Decke, ein paar Sitznischen, aber auch die geschmackvolle Inneneinrichtung. Schnell einen Burger essen oder sich an der Bar aufhalten – das ist täglich ab 11 Uhr bis „Open End“ möglich. Außerhalb von Corona stehen auf der Fläche von 440 Quadratmetern etwa 250 Sitzplätze bereit. Draußen kommen noch 90 Sitzplätze vor und neben dem Gebäude hinzu. Aufgrund der Corona-Vorschriften sind es ab Donnerstag die Hälfte.

Es werden zwar leider nicht ausschließlich regionale Produkte zubereitet, aber durchweg fehlt es der (System-)Gastronomie nicht an Kreativität. Zur Auswahl stehen „normale“ Fleischburger, aber auch vegetarische Rote-Bete-Kreationen oder die Version „Schatzinsel“ mit Süßkartoffel-Amaranth-Bratling für alle, die es fleischlos mögen. Das Bielefelder „Peter Pane“ ist deutschlandweit das 36. Restaurant der Kette– in 1-a-Lage, dort, wo früher einmal das Kino Atrium beheimatet war. Gründer ist Patrick Junge. Der Lübecker war bis 2015 Franchisenehmer mit zwölf „Hans im Glück“-Restaurants, bis ihm überraschend gekündigt wurde. Er benannte seine Burger-Grills um und löste damit einen drei Jahre währenden Rechtsstreit um Schadenersatzforderungen und Markenrechte aus. Im November 2018 kam es dann zu einer außergerichtlichen Einigung, über deren Inhalt Stillschweigen vereinbart wurde.

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