Insassen retten sich in letzter Sekunde
BMW brennt auf der A33 bei Bielefeld aus

Bielefeld (WB/cm). Die Bielefelder Feuerwehr ist am Samstagabend zu einem Fahrzeugbrand auf die A33 ausgerückt. Im Bereich der Anschlussstelle zum Ostwestfalendamm in Fahrtrichtung Paderborn brannte ein BMW völlig aus. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, die Insassen konnte sich in letzter Sekunde retten.

Sonntag, 19.07.2020, 16:19 Uhr aktualisiert: 19.07.2020, 16:44 Uhr
Die Feuerwehr hatte das brennende Auto schnell gelöscht. Foto: Privat
Die Feuerwehr hatte das brennende Auto schnell gelöscht. Foto: Privat

Der Alarm ging um 21.25 Uhr bei der Feuerwehr ein. Die Wache Süd und die Löschabteilung Kupferhammer rückten zum Löscheinsatz aus. Ein Rüstwagen der Löschabteilung Brackwede wurde als Verkehrswarner vor der Einsatzstelle in Stellung gebracht. Beim Eintreffen der Brandbekämpfer stand der Wagen in Vollbrand, der Rauch war bis nach Quelle sichtbar.

Autobahn wird voll gesperrt

Das Feuer hatten die 25 eingesetzten Wehrleute rasch unter Kontrolle und abgelöscht. Die Autobahn 33 in Fahrtrichtung Paderborn wurde während der Löscharbeiten voll gesperrt, anschließend bis zum Einsatzende über den linken Fahrstreifen vorbeigeführt. Wie Max Rempe von der Feuerwehr Bielefeld am Sonntag mitteilte, ereigneten sich während des Pkw-Brandes keine Explosionen. Dennoch brannte der 3er BMW lichterloh aus.

Pkw-Brände auf der Autobahn betrachten die Feuerwehrkräfte immer als gefährlich. „Die Fahrzeuge, die noch mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind, müssen erst einmal heruntergebremst werden. Die Brände selbst breiten sich oft rasend schnell aus, sodass die Fahrer nur Sekunden haben, um ihr Fahrzeug zum Stehen zu bekommen und sich die Insassen hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen können“, erklärt Rempe.

Zwei Kinder saßen mit im Auto

Der Feuerwehrmann berichtet davon, dass die Insassen oft dazu neigen, persönliche Dinge aus dem Fahrzeug zu retten. Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers rät der erfahrene Brandbekämpfer davon ab. „Das ist meist aussichtslos, wichtiger ist es, sich in Sicherheit zu bringen und auf die Feuerwehr zu warten.“

In diesem Fall konnten sich die Insassen, darunter zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren rechtzeitig in Sicherheit bringen. Da die Autobahn in diesem Bereich durch ein Wasserschutzgebiet verläuft, wurde das Umweltamt benachrichtigt. Die Fachleute überprüften, ob Löschwasser in die Regenabläufe geflossen ist. In der Regel wird das kontaminierte Wasser in Regenrückhaltebecken zurückgehalten, sodass die Feuerwehr hier nicht eingreifen musste. Die Brandbekämpfer hatten schon während der Löscharbeiten richtig gehandelt und verteilten Ölbindemittel auf der Fahrbahn.

Der Feuerwehreinsatz war nach etwa anderthalb Stunden beendet. Der ausgebrannte Wagen wurde abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. An der Brandstelle wurde der Asphalt auf dem Seitenstreifen beschädigt und die Brücke verrußt. Während der Vollsperrung staute sich kurzzeitig der Verkehr.

Der BMW brannte urplötzlich lichterloh.

Der BMW brannte urplötzlich lichterloh. Foto: Privat

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