Jahresziele zurückgezogen - Geschätzter Umsatz von 1,65 Milliarden Euro
DMG Mori rechnet mit starken Einbußen

Bielefeld (dpa). Der Maschinenbauer DMG Mori geht nach einem schwachen zweiten Quartal wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie für 2020 von deutlichen Einbußen aus.

Dienstag, 04.08.2020, 11:39 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 11:44 Uhr
Ein Blick in die Produktion bei DMG Mori. Foto: obs/DMG MORI
Ein Blick in die Produktion bei DMG Mori. Foto: obs/DMG MORI

Im Gesamtjahr soll der Auftragseingang auf rund 1,6 Milliarden Euro und der Umsatz auf rund 1,65 Milliarden Euro zurückgehen, wie DMG Mori am Dienstag in Bielefeld mitteilte. 2019 hatte der Auftragseingang noch bei knapp 2,6 Milliarden Euro und der Umsatz bei 2,7 Milliarden gelegen.

DGM Mori hatte seine alten Jahresziele bei Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal zurückgezogen. Anfang März war bei einem Mitarbeiter in Pfronten die Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Schrittweise wurden anschließend alle Standorte weitgehend heruntergefahren.

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller zeigte sich damals noch optimistisch. Vorstandsvorsitzender Christian Thönes versprach: „Wir werden auch im Jahr 2020 einen Gewinn erwirtschaften“.

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