80 Feuerwehrleute rücken im Norden der Großstadt zu 47 Unwettereinsätzen aus
Starkregen flutet Keller in Bielefeld

Bielefeld (WB/hz). Die Gewitterfront , die mit Blitz, Donner und Starkregen in der Nacht zu Freitag über Bielefeld hinweg gezogen ist, hat fast 50 Feuerwehr-Einsätze ausgelöst. „Das waren alles voll gelaufene Keller im Bereich Theesen, Vilsendorf und Jöllenbeck“, sagte Feuerwehrsprecher Christian Gräfe.

Freitag, 14.08.2020, 14:09 Uhr aktualisiert: 14.08.2020, 19:40 Uhr
Symbolbild Foto: dpa
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Um die 80 Feuerwehrleute von der Berufswehr und den freiwilligen Löschabteilungen Theesen, Vilsendorf, Niederdornberg-Deppendorf, Gellershagen, Hillegossen und Quelle mussten in der Zeit von kurz vor Mitternacht bis zum frühen Freitagmorgen 47 Mal zu Unwettereinsätzen ausrücken.

Einzig die Aktiven der Löschabteilung Jöllenbeck seien darin nicht eingebunden gewesen. Diese Kräfte hätten für den Grundschutz wie beispielsweise nach einem Blitzeinschlag oder sonstigen plötzlichen Brandereignissen bereit gestanden, erklärte der Feuerwehrsprecher.

Spuren der Regenmassen auf das von der Hitzewelle ausgetrocknete Erdreich – die Wetterstation Deppendorf meldete für die Nacht 17 Liter Starkregen pro Quadratmeter zwischen 23.20 und 3 Uhr – waren am Freitagvormittag wie etwa auf der teilweise verschlammten Straße Telgenbrink noch sichtbar.

Der Bielefelder Süden sei dieses Mal beim Gewitter glimpflich davon gekommen, sagte Feuerwehrsprecher Gräfe. Kräfte der Löschabteilung Senne hätten sich am Freitagmorgen lediglich nur zweimal um in Schieflage geratene Bäume kümmern müssen.

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