Corona: Dringlichkeitsentscheidung in Bielefeld
Wegen Millionenkosten durch Corona: CDU und SPD unterzeichnen Vertrag

Bielefeld (WB/abe). Corona zwingt die Politik zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Erneut müssen die größten Parteien in Bielefeld, CDU und SPD, eine Dringlichkeitsentscheidung unterzeichnen.

Montag, 12.10.2020, 13:22 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 16:20 Uhr
Am 23. März unterschrieben Georg Fortmeier (SPD), OB Pit Clausen und Ralf Nettelstroth (CDU) bereits eine Dringlichkeitsentscheidung. An diesem Montag ist das wegen Corona erneut erforderlich. Foto: Bernhard Pierel
Am 23. März unterschrieben Georg Fortmeier (SPD), OB Pit Clausen und Ralf Nettelstroth (CDU) bereits eine Dringlichkeitsentscheidung. An diesem Montag ist das wegen Corona erneut erforderlich.

Hintergrund sind die Personalkosten im Gesundheitsamt. Sie werden etwa um drei Millionen Euro steigen. Wie berichtet, soll das Personal im Gesundheitsamt – auch im Hinblick auf die kalte Jahreszeit – verdoppelt werden. Die massive Zunahme der erforderlichen Kontaktnachverfolgungen aufgrund der brisanten Corona-Situation machen die Maßnahme erforderlich.

Am 12. November muss der Rat dem Plan zustimmen. Für diesen Montag um 15 Uhr ist eine Pressekonferenz geplant. Daran teilnehmen werden Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) sowie die Fraktionschefs Ralf Nettelstroth (CDU) und Georg Fortmeier (SPD).

Eine Dringlichkeitsentscheidung hatte die Stadt bereits im März in die Wege geleitet, als in großer Form Gebühren ausgesetzt worden waren.

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