Berechnung für das Jahr 2035
Prognose: Paderborn und Bielefeld wachsen weiter

Frankfurt/Paderborn (dpa/WB/kol) -

Die Bevölkerung in Deutschland wird laut einer Prognose bis 2035 gerade in den Ballungsräumen wachsen – wenn auch nicht mehr so stark. Die Corona-Krise dämpfe die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland in die Großstädte, heißt es in einer Vorhersage des Hamburger Gewos-Instituts. Zudem wanderten Menschen zunehmend in das Umland ab.

Freitag, 20.11.2020, 21:18 Uhr aktualisiert: 20.11.2020, 21:28 Uhr
Der Marienplatz in Paderborn.
Der Marienplatz in Paderborn. Foto: Gerd Vieler

 

Für Ostwestfalen-Lippe sagt die Prognose das größte Wachstum für den Kreis Paderborn mit einem Plus von 1,8 Prozent voraus. Bielefeld (+ 0,9) und der Kreis Gütersloh (+ 0,6) liegen noch knapp im Plus. Bevölkerungsrückgänge sagt die Studie für die Kreise Höxter (- 5,0 Prozent), Lippe (- 3,4) und Herford (- 2,0) voraus.

Deutliche Bevölkerungszuwächse bis 2035 sieht das Institut für Berlin (+ 6,6 Prozent), Frankfurt (+ 6,2), Hamburg (+ 4,7) und Köln (+ 4,8). In München (+ 4,0 Prozent) stoße das Wachstum an Grenzen und nehme ab.

Unterdessen hat die Corona-Pandemie nach Einschätzung des Forschungsinstituts Prognos tiefe ökonomische Folgen für alle Regionen. In einer Langfristprognose sagen die Autoren aber gerade dem Umland einiger Metropolen gute Wirtschaftsaussichten voraus – darunter mehrere Landkreise im Osten. Die Regionen um Berlin und München haben die besten Wachstumsaussichten nach der Corona-Krise, heißt es in der Langfristprognose bis 2030.

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