Hamburgerin bei Unfall auf der A33 leicht verletzt – Hund und Vogel büxen aus
Papagei flieht vor der Feuerwehr

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld (WB). Bei einem Unfall auf der A33 ist am Samstagabend eine 53-jährige Frau aus Hamburg leicht verletzt worden. Ihr Hund und ihr Papagei flohen aus ihrem Bulli. Der Hund konnte zwar wenig später unversehrt aufgefunden werden, für den Papagei hingegen startete eine aufwendige Suchaktion der Feuerwehr.

Samstag, 21.11.2020, 19:16 Uhr aktualisiert: 22.11.2020, 00:14 Uhr
Bei dem Aufprall konnte ein Papagei aus seinem Käfig fliehen. Er flog in nahegelegene Bäume. Foto: Christian Müller
Bei dem Aufprall konnte ein Papagei aus seinem Käfig fliehen. Er flog in nahegelegene Bäume. Foto: Christian Müller

Nach Polizeiangaben befuhr ein 42-jähriger Bielefelder gegen 18.15 Uhr mit seinem Mercedes Vito die A33 in Richtung Bielefeld, als ihn links eine 53-jährige Frau aus Hamburg mit ihrem VW Bulli überholen wollte. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Bielefelder mit seinem Wagen auf die linke Spur, wo die Fahrzeuge seitlich kollidierten.

Papagei flieht vor der Feuerwehr

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Der VW schleuderte daraufhin eine mehrere Meter tiefe Böschung hinunter und kam im Gebüsch vor einem Baum zum Stehen. Die Hamburgerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt, musste medizinisch behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt. Sein Wagen drehte sich auf der A33 und kam dort zum Stehen.

Feuerwehr startet Suchaktion

Zwei Tiere, die sich im Bulli der Hanseatin befanden, konnten nach dem Aufprall von der Unfallstelle fliehen. Es handelt sich um einen Hund, der jedoch wenig später wieder in Obhut genommen werden konnte – und um einen Papagei, der ins nahgelegene Grün floh.

Einsatzkräfte der Feuerwehr suchten daraufhin mit einer Wärmebildkamera und Licht die umliegenden Bäume ab, um den Vogel ausfindig zu machen. Schließlich entdeckten die Brandbekämpfer das Tier hoch oben in einer Baumkrone nahe der Unfallstelle. Der Versuch, sich dem Tier schließlich mit einer Drehleiter und dem Käfig zu nähern, schreckte den Papagei auf. Er flog von der Unfallstelle davon und konnte nicht wieder eingefangen werden.

Die Autobahn 33 war zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock-Senne und Schloß Holte-Stukenbrock bis etwa 19.45 Uhr gesperrt. Abschlepper begannen mit den Bergungsarbeiten der total zerstörten Fahrzeuge. Autofahrer wurden nach etwa eineinhalb Stunden an der Gefahrenstelle einspurig vorbeigeleitet. Da der Fahrer einer angeforderten Kehrmaschine mehrere Stunden Vorlauf benötigte, reinigten Feuerwehrkräfte kurzerhand die Unfallstelle von Trümmerteilen.

 

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