The Voice of Germany: Schüler aus Bielefeld sitzt auf dem „heißen Stuhl“ und darf vom Halbfinale träumen
Sion Jung hofft und bangt

Bielefeld -

Der Bielefelder Sion Jung darf bei der TV-Castingshow „The Voice of Germany“ weiter auf den Einzug ins Halbfinale hoffen. Der 17-jährige Marienschüler sitzt im wahrsten Sinne des Wortes auf dem „heißen Stuhl“.

Montag, 30.11.2020, 18:01 Uhr aktualisiert: 30.11.2020, 19:18 Uhr
Hoffen und bangen: Der Bielefelder Sion Jung nach seinem Auftritt in den „Sing-Offs“: Der 17-Jährige sorgt bei der Musik-Show „The Voice of Germany“ weiter für Furore.
Hoffen und bangen: Der Bielefelder Sion Jung nach seinem Auftritt in den „Sing-Offs“: Der 17-Jährige sorgt bei der Musik-Show „The Voice of Germany“ weiter für Furore. Foto: ProSiebenSat.1/Richard Hübner

In den sogenannten „Sing-Offs“, in denen die Kandidaten eines Teams gegen­einander antreten und um jeweils zwei freie Plätze für die Live-Shows wetteifern, überzeugte der Bielefelder nicht nur das Publikum, sondern auch seinen Coach Mark Forster.

Mit seinem Song „Better now“ des amerikanischen Rappers und Musikproduzenten Post Malone landete Sion zunächst auf einem der beiden „Hot Seats“, die er bis zum Ende der am Sonntagabend ausgestrahlten Folge nicht mehr verlassen musste. Allerdings sind noch nicht alle Talente vom „Team Mark“ zu sehen gewesen. Die Auftritte der restlichen Kandidaten werden erst am kommenden Sonntag ausgestrahlt – und dann entscheidet sich auch erst, ob Sion Jung ins Halbfinale einzieht. Er selbst weiß das bereits, da die „Sing-Offs“ schon vor einigen Monaten aufgezeichnet worden sind, nur verraten darf er nichts. „Das ist wirklich schwierig, weil mich natürlich alle fragen, ob ich ins Halbfinale komme“, erklärt der Schüler im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Bei den Proben für die Sing-Off-Runde bekamen die Talente von Mark Forster zusätzliche Unterstützung von Gast-Coach Joy Denalane. Die Soulsängerin gab auch Sion Jung wichtige Tipps. „Ich war nervös und mir fehlte am Anfang etwas das Timing. Darum war es auch schwierig für mich, den Song zu singen. Es wurde dann aber immer besser und auf der Bühne konnte ich mich dann richtig in den Song einfühlen“, sagt Sion.

Dass er weiter auf den Einzug in die Live-Shows hoffen darf, damit hätte der 17-Jährige nicht gerechnet. „Ich war ja als Zweiter an der Reihe und als dann die anderen Talente vom Team Mark gesungen haben, habe ich jedes Mal gedacht, jetzt bin ich raus. Umso überraschender, dass ich immer noch da oben auf dem Hot Seat sitze.“ Sion würde auch jedem anderen Talent das Weiterkommen gönnen, der „Schleudersitz“ sei zudem eine harte Nervenprobe. „Da baut sich sehr viel Druck und Spannung auf. Es macht aber natürlich auch unglaublich viel Spaß und ist eine weitere Erfahrung.“

Für seinen Auftritt erntete Sion Jung stehende Ovationen von der prominenten Jury und nicht nur Lob von Mark Forster: „Ich bin stolz darauf, was du auf der Bühne abgeliefert hast.“ Auch Nico Santos, in dessen Team Sion Jung am Anfang dieser „The Voice“-Staffel untergekommen war, zeigte sich begeistert. „Du bist eine Maschine. Du bist ein Künstler und machst dein Ding“, lobte Santos den Auftritt seines Ex-Schützlings. „Das hat mich natürlich sehr gefreut“, sagt Sion Jung.

Ob der Bielefelder, der zum Zeitpunkt des „Cliffhangers“ an der Seite der Gütersloherin Ninorta Coban (27) auf dem „Hot Seat“ Platz genommen hat, ins Halbfinale einzieht, zeigt sich dann am kommenden Sonntag, 6. Dezember, ab 20.15 Uhr (Sat.1).

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