Verband, BTG und Helmholtz-Gymnasium vereinbaren Zusammenarbeit in Bielefeld
Sportschule fördert Fecht-Talente

Bielefeld -

Am Helmholtz-Gymnasium werden von jetzt an die Klingen gekreuzt. Vertreter der Schule, der Bielefelder Turngemeinde (BTG) und des Westfälischen Fechterbundes besiegelten am Freitag eine Kooperationsvereinbarung, die die Nachwuchsarbeit im Fechtsport fördern soll.

Samstag, 16.01.2021, 05:00 Uhr
Helmholtz-Gymnasium, BTG und Fechterbund haben eine Kooperation vereinbart (von links): Schulleiter Joachim Held, Max Noetzel (Landestrainer Fechten), Henrik Müller (Fechterbund), Lehrer Thomas von Gradowski (Koordinator NRW-Sportschule), Dezernent Dr. Udo Witthaus und BTG-Vorsitzender Karl-Wilhelm Schulze.
Helmholtz-Gymnasium, BTG und Fechterbund haben eine Kooperation vereinbart (von links): Schulleiter Joachim Held, Max Noetzel (Landestrainer Fechten), Henrik Müller (Fechterbund), Lehrer Thomas von Gradowski (Koordinator NRW-Sportschule), Dezernent Dr. Udo Witthaus und BTG-Vorsitzender Karl-Wilhelm Schulze. Foto: Peter Bollig

Der Impuls zur Zusammenarbeit ging vom Gymnasium aus, wie Direktor Joachim Held erläuterte. Seit 2016 ist es gemeinsam mit der Theodor-Heuss-Realschule Sennestadt und dem Königin-Mathilde-Gymnasium in Herford NRW-Sportschule. „Wir sind noch im Aufbau“, sagte Held, und im Kontakt mit Sport-Akteuren in Bielefeld, um den Leistungssport stärker zu unterstützen. Und so kommt das Fechten zu den bisherigen Schwerpunkt-Sportarten Fußball, Basketball und Volleyball sowie nach dem Hallenneubau auch Trampolin hinzu. Ganz im Sinne der Zielsetzung der Sportschule, Leistungssport und Schule zu verknüpfen, wie Dezernent Dr. Udo Witthaus betonte.

Und es ist eine Kooperation, von der viele profitieren, wie Karl-Wilhelm Schulze, Chef der BTG, sagte. Der Verein habe das Angebot gerne angenommen, denn die BTG mit ihrer gut 100 Mitglieder starken Fechtabteilung brauche Nachwuchs, kann sich als Partner dazu in der Sportschule einbringen und habe nun mit der kleinen Helmholtz-Turnhalle eine neue Trainingszentrale für die Fechtjugend.

Und nicht zuletzt ist diese Kooperation eine wichtige Säule im Konzept des Westfälischen Fechterbundes. Denn der hat Bielefeld zum Standort seines Landesleistungsstützpunkts erkoren und sieht sich hier auf dem Weg, auch Bundesleistungsstützpunkt zu werden, wie der Vizepräsident Finanzen des Fechterbundes und BTG-Trainer Henrik Müller erklärte.

Schüler, die am Helmholtz-Gymnasium eine Sportklasse besuchen, können sich somit bald im Fechten mit dem Schwerpunkt Degen erproben. Für Landestrainer Max Noetzel von der BTG bietet die kleine Sporthalle des Gymnasiums gute Bedingungen fürs Fechttraining. 12 bis 15 Sportler könnten dort auf vier Bahnen trainieren. Eine Fechtbahn (Planche) brauche es dazu nicht, lediglich eine Bodenmarkierung in der entsprechenden Größe, dazu möglicherweise an der Wand fest installierte Melder, die beim Fechten die elektronisch gemessenen Treffer anzeigen.

Das Konzept der Sportschule soll Talenten schulische Bedingungen bieten, die ihnen zusätzliche Sporteinheiten und Kontakte zu Sportvereinen und Verbänden bescheren. Das lockt Schüler inzwischen aus der ganzen Region an, wie Joachim Held sagte. Im Sommer, so Schulze, werde wohl ein Sportler aus dem Landesfechtkader an das Helmholtz-Gymnasium wechseln.

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