Bielefelder FDP will positive Einwanderungsgeschichte würdigen
„Schule nach BionTech-Gründer Uğur Şahin benennen“

Bielefeld (WB). -

Überraschender Vorschlag der Bielefelder FDP: Die Liberalen wünschen sich, dass eine städtische Schule nach dem BionTech-Gründer Uğur Şahin benannt wird. Damit würden seine medizinischen und unternehmerischen Leistungen gewürdigt.

Mittwoch, 24.02.2021, 16:51 Uhr aktualisiert: 24.02.2021, 17:02 Uhr
Uğur Şahin wurde in der Türkei geboren und kam mit vier Jahren als nach Deutschland. Sein Vater arbeitete in den Ford-Werken. Sein Abitur machte er als erstes türkischstämmiges Gastarbeiterkind der Schule, wurde Arzt und Unternehmensgründer.
Uğur Şahin wurde in der Türkei geboren und kam mit vier Jahren als nach Deutschland. Sein Vater arbeitete in den Ford-Werken. Sein Abitur machte er als erstes türkischstämmiges Gastarbeiterkind der Schule, wurde Arzt und Unternehmensgründer. Foto: Dominik Pietsch/Biontech/dpa

„Bielefeld könnte damit ein starkes Signal setzen für Aufstieg durch Bildung und für die Offenheit unserer Gesellschaft. Es ist doch wunderbar, dass so eine Menschheitsherausforderung bei uns von einem Deutschen mit ausländischen Wurzeln gelöst wurde“, erläutert FDP-Vorsitzender Jan Maik Schlifter den Vorschlag. Als Einwanderungsland sollten verstärkt auch positive Einwanderungsgeschichten erzählt werden.

Sahins Werdegang zeige, was mit Neugier, Bildung und Ehrgeiz für die Gesellschaft erreicht werden könnte und sei damit ein ideales Vorbild gerade auch für Bielefelder Kinder mit nicht-deutscher Herkunftsfamilie. Schlifter: „Bildung ist in Deutschland noch zu sehr von der Herkunft abhängig. Dadurch kann sich viel zu viel Talent nicht entwickeln. Deshalb müssen wir die Positivbeispiele besonders herausstellen, auch um unseren Stolz zu zeigen auf diese Leistung.“

Die FDP könnte sich für die Benennung unter anderem eines der neu zu bauenden Gymnasien vorstellen oder auch die Baumheider Realschule, die derzeit noch vorläufig nach ihrer Adresse benannt ist. Die Namen lege eine Schule für sich fest, aber den Wunsch könne die Stadt äußern.

Şahin wurde in der Türkei geboren und kam mit vier Jahren als nach Deutschland. Sein Vater arbeitete in den Ford-Werken. Sein Abitur machte er als erstes türkischstämmiges Gastarbeiterkind der Schule, wurde Arzt und Unternehmensgründer.

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