Gegenseitiges Ausbremsen führt zu Unfall in Bielefeld-Sennestadt – Drohen mit einem Schlagstock
Audifahrer geraten aneinander

Bielefeld (WB) -

Nach einem Unfall in Bielefeld-Sennestadt ist es am Sonntagabend zu einem Streit der beiden Fahrer gekommen, einer von beiden soll sogar mit einem Schlagstock gedroht haben.

Dienstag, 02.03.2021, 15:32 Uhr aktualisiert: 02.03.2021, 15:36 Uhr
Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

Nach den bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall am Sonntag gegen 18.10 Uhr, weil sich zwei Audi-Fahrer gegenseitig provoziert fühlten.

Zunächst fuhr ein 38-jähriger Fahrer eines Audi A6 auf der Paderborner Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts. Er fühlte sich durch den ihm folgenden Audi A4 bedrängt, da dieser zu dicht auffuhr. Daher bremste der A6-Fahrer mehrfach stark ab und verringerte seine Geschwindigkeit deutlich, so dass auch der nachfolgende 36-Jährige mit seinem Audi bremsen musste, um nicht aufzufahren.

Beide Fahrzeuge bogen im weiteren Verlauf von der Paderborner Straße in die Morsestraße ab. Dort versuchte der 36-jährige Bielefelder, den Audi A6 zu überholen. Durch eine Beschleunigung des Vorausfahrenden wurde dieser erste Ansatz vereitelt. Als der 38-Jährige aus Schlangen erneut stark abbremste, nutzte der A4-Fahrer die Gelegenheit und überholte.

Im Anschluss bremste der A4-Fahrer den Überholten seinerseits aus. Dabei fuhr der 38-Jährige bei geringer Fahrgeschwindigkeit mit seinem A6 gegen den anderen Audi. Weder die beiden Fahrer noch ihre zwei Beifahrerinnen wurden verletzt.

Nach Aussage des Bielefelders wollte er den 38-Jährigen an der Unfallstelle zur Rede stellen. Doch als dieser einen Teleskopschlagstock zeigte, zog sich der 36-Jährige in seinen Pkw zurück. Nach der Aussage des 38-Jährigen habe der jüngere der beiden Audifahrer ihn am Verlassen des Autos gehindert, indem er gegen die Autotür getreten habe. Seinen Schlagstock will der 38-Jährige nicht gezogen haben.

Bei der Unfallaufnahme fanden Polizeibeamte den Schlagstock und stellten ihn sicher. Die Beamten werteten die Fahrmanöver als Verkehrsstraftaten nach einem „Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“ und zeigten beide Audi-Fahrer an.

Der bei dem Auffahrunfall entstandene Sachschaden ist gering.

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