Die Bielefelder Familie Oppenhäuser erlebt ein kleines, vorösterliches „Wunder“
Plötzlich ist der Stall voller Karnickel

Bielefeld (WB) -

Woher die Eier stammen, ist im Hause Oppenhäuser geklärt. Dass der Osterhase dafür nicht zuständig ist, haben Henri Oppenhäuser (8) und sein Bruder Michel (5) im eigenen Garten gelernt: Ihre Hühner legen die Eier – ganz bestimmt. Ihre Kaninchen dagegen „legen“ nur kleine, braune Köttel. Aber um die Kaninchen rankt sich trotzdem eine Geschichte. Von Markus Poch
Freitag, 02.04.2021, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 02.04.2021, 05:00 Uhr
Genügend Platz für Mensch und Tier:
Genügend Platz für Mensch und Tier: Foto: Thomas F. Starke
Es war im August 2020, als Julia Oppenhäuser (39) glaubte, ihre beiden Söhne seien jetzt verantwortungsvoll genug, um ihnen den Wunsch nach Haustieren zu erfüllen. Von einem Züchter erstand sie zwei hellbraune, neun Wochen alte Zwergkaninchen. Die Jungs waren begeistert: Das Männchen, Rasse Löwenköpfchen, tauften sie auf den Namen Rabbat, das Weibchen, ein Farbenzwerg, sollte Sydney heißen. Einige Tage später brachte Julia Oppenhäuser die Kaninchen zum Impfen und wollte Rabbat gleich kastrieren lassen. Denn ihr Mann Johann (40), Unternehmer, hatte nur zwei Tieren zugestimmt. Eine ganze Bande wollte er nicht haben. Das Problem: Der Tierarzt konnte Rabbats Hoden nicht finden. „Und was soll er kastrieren, wenn nicht den Hoden?“, fragt Julia Oppenhäuser schmunzelnd. „Ich habe mich also mit dem Gedanken angefreundet, dass Rabbat und Sydney wohl beides Weibchen sind“, sagt sie. „Die Tiere vertragen sich.
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