Gabriele Undine Meyer verwandelt die Galerie GUM in einen Gedenkraum für die Bielefelder Corona-Toten
Den Tod aus der Tabu-Zone holen

Bielefeld (WB) -

Genau wie die Gesellschaft befindet sich auch die Kunst in einem stetigen Wandel. Im Idealfall reagiert sie unmittelbar auf gesellschaftliche Phänomene und Veränderungen. Von Uta Jostwerner
Donnerstag, 08.04.2021, 02:38 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.04.2021, 02:38 Uhr
Leere Fotorähmchen verweisen auf die unsichtbaren Toten. Der Erinnerungsgedanke zieht sich durch das gesamte Oeuvre der Bielefelder Künstlerin Gabriele Undine Meyer.
Leere Fotorähmchen verweisen auf die unsichtbaren Toten. Der Erinnerungsgedanke zieht sich durch das gesamte Oeuvre der Bielefelder Künstlerin Gabriele Undine Meyer. Foto: Thomas F. Starke
Mit ihrer aktuellen Arbeit „Erinnerung an Unbekannte – Gedenkraum für die Bielefelder Corona-Toten“ unternimmt die Bielefelder Künstlerin Gabriele Undine Meyer den Versuch, an die namenlosen mit Covid-19 verstorbenen Bielefelder Bürgerinnen und Bürger zu erinnern. „Beinahe täglich steigt die Zahl der Gestorbenen. Aber die Toten bleiben anonym. Wir wissen nichts über ihr Leben und nichts über ihr Sterben, abgetrennt vom Gemeinwesen in den Sicherheitszonen der Intensivstationen“, sagt die Künstlerin.
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