Baustart für Wohnangebot der Diakonischen Stiftung Ummeln im Bielefelder Süden
Neues Haus mit verborgenen Stärken

BIELEFELD -

Der Baustart für das neue Wohnprojekt der Diakonischen Stiftung Ummeln ist erfolgt. Im Bielefelder Stadtteil Ummeln entsteht ein Haus für Menschen mit Behinderung. „Mit dem Neubau können wir ein attraktives Angebot in einem modernen, günstig gelegenen Haus machen“, freut sich Vorstand Dr. Frank Plaßmeyer.

Freitag, 23.04.2021, 02:51 Uhr aktualisiert: 23.04.2021, 03:00 Uhr
Symbolischer Spatenstich: (von links) Christel Friedrichs (Geschäftsführerin FLEX Eingliederungshilfe), Dr. Frank Plaßmeyer (Vorstand Diakonische Stiftung Ummeln), Heiko Meißner (stv. Geschäftsbereichsleitung Zentrale Dienste, Diakonische Stiftung Ummeln), Günther Wachter (Brand Architekten) und Nicole Nüsken (Teamleitung FLEX Eingliederungshilfe).
Symbolischer Spatenstich: (von links) Christel Friedrichs (Geschäftsführerin FLEX Eingliederungshilfe), Dr. Frank Plaßmeyer (Vorstand Diakonische Stiftung Ummeln), Heiko Meißner (stv. Geschäftsbereichsleitung Zentrale Dienste, Diakonische Stiftung Ummeln), Günther Wachter (Brand Architekten) und Nicole Nüsken (Teamleitung FLEX Eingliederungshilfe). Foto: Diakonische Stiftung Ummeln

24 Menschen mit geistiger Behinderung werden künftig in dem Haus an der Kreuzung Gütersloher/Steinhagener Straße wohnen. Falls die Bauarbeiten wie geplant vorangehen, steht Ende 2022 der Einzug an. Neben dem Wohnangebot entstehen auf dem Gelände des ehemaligen Gasthofs Gröppel fünf Wohnungen, die auf dem freien Markt zur Vermietung angeboten werden.

„Das neue Haus bietet gute Möglichkeiten, um aktiv am Leben im Ort teilzunehmen. Außerdem können sich die Menschen auf moderne Räume und einen schönen Garten mit alten Bäumen freuen“, berichtet Christel Friedrichs, Geschäftsführerin der FLEX Eingliederungshilfe.

Das Tochterunternehmen der Stiftung wird das Wohnangebot betreiben. Die Leitung des Hauses wird Nicole Nüsken übernehmen, die zurzeit als Teamleitung auf dem Kerngelände an der Veerhoffstraße tätig ist.

Geringer Energieverbrauch

Eine der großen Stärken des Neubaus ist von außen allerdings nicht zu sehen. „Um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, haben Architekt und Fachplaner alle Möglichkeiten ausgereizt, die ihnen die Bauphysik bietet“, freut sich Heiko Meißner, der bei der Diakonischen Stiftung Ummeln für das Bau- und Immobilienmanagement verantwortlich ist.

So gibt es neben stark gedämmten Wänden und Fenstern eine sparsame Fußbodenheizung, die von einer Wärmepumpe gespeist wird. Eine Photovoltaikanlage liefert Strom, der auch in die Tankstelle für Elektroautos fließt. Auf diese Weise wird viel Energie gespart und die Umwelt geschützt.

„Im Vergleich zum Referenzgebäude der aktuellen Energieeinsparverordnung benötigt das Haus nur 55 Prozent der Primärenergie“, berichtet Heiko Meißner. Auch in dieser Hinsicht also ein zukunftsweisendes Projekt.

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