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Fr., 01.09.2017

Feinkosthersteller verlegt sein Werk nach Sachsen Einigung auf Sozialplan bei Homann

Das Homann-Werk in Dissen.

Das Homann-Werk in Dissen. Foto: dpa

Dissen (WB/jok). Die Homann GmbH hat sich am Freitag mit den Angestellten auf einen Sozialplan geeinigt. Das Unternehmen hatte im Juni verkündet, seine Werke in Dissen, Lintorf, Bottrop und Floh-Seligenthal ab dem Jahr 2020 am Standort Leppersdorf in Sachsen zusammenzuführen.

Die Unternehmensführung hat sich nach intensiven Verhandlungen mit den Betriebsräten und den Gewerkschaften NGG und ver.di auf einen Interessenausgleich und Sozialplan verständigt.

Laut Betriebsrat soll das Paket 50 bis 55 Millionen Euro umfassen. Die Arbeitgeberseite habe demnach ursprünglich 35 Millionen Euro angeboten.

»Danach erhält jeder der rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, im Jahr 2020 an den neuen Standort nach Leppersdorf zu wechseln und dort weiterzuarbeiten«, teilte das Unternehmen mit. Der Sozialplan sieht dazu für die Standortwechsler diverse Mobilitätsleistungen sowie Entgelt- und Arbeitsplatzgarantien vor. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht mit nach Leppersdorf wechseln, ist ein umfassendes Abfindungspaket vorgesehen heißt es in einer Pressemitteilung.

 

 

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