So., 24.12.2017

Aufregung um Änderung auf Barnhauser Straße in Borgholzhausen Ärger um neues Tempolimit

Symbolfoto

Symbolfoto Foto: dpa

Borgholzhausen (WB/jog). Die geplante Änderung der Tempobegrenzung von derzeit 50 km/h auf 70 ab Anfang 2018 an der Barnhauser Straße sorgt für Unverständnis. Nach Beschluss dem Stadtrats Borgholzhausen wird der Kreis Gütersloh aufgefordert, die bestehende Regelung beizubehalten und auch an anderen Stellen in den Außenbereichen von Borgholzhausen öfter die Geschwindigkeiten zu überprüfen.

In den vergangenen Jahren hat es an der Barnhauser Straße außergewöhnlich reichen Ertrag an Verwarngeldern bei Tempokontrollen durch die Polizei gegeben.

»Ich habe selber über 100 Fahrzeuge mit geborgen und kann mich nur mit Schaudern an einen Frontalzusammenstoß erinnern«, sagt Arnold Weßling. Er ist Anwohner, dessen Tochter selbst zu den Unfallopfern gehörte. Er nennt es zynisch, wenn angesichts der zurück gegangenen Unfallzahlen die seit 1992 geltende Begrenzung zurück genommen werde.

Rolf Syassen (SPD) bezeichnet die Pläne als schizophren, zumal man sich gerade erfolgreich für ein Tempolimit von 60 km/h auf der B 68 eingesetzt habe.

Nach Angaben des Kreises ereigneten sich seit 2012 fünf Unfälle, bei denen keine Personen zu Schaden kamen. Somit lasse sich die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h nicht weiter rechtfertigen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit soll ein Geh- und Radweg bis zur Grenze nach Niedersachsen gebaut werden.

Kommentare

Die extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen zeigen wie gefährlich die Strecke ist

Wenn so viele Raser auf dieser nur 500 m langen unübersichtlich gefährlichen und von vielen kleinen Kindern benutzten



Wenn auf diesen 500 m die nach wie vor unübersichtlich und gefährlich sind gerast wird wie an kaum einer anderen Stelle im gesamten Kreis Gütersloh dann kann man nur dankbar und froh sein, dass es nicht mehr Tote und schwer Verletzte gegeben hat . Ich habe mich letztes Jahr samt Kinderwagen nur mit spontanem Rolle in den Graben retten können sonst hätte es die zwei Toten gegeben die dem Kreis offensichtlich fehlen. In Niedersachsen ist man klüger, denn dort gelten an gefährdeten Stellen, selbst bei Radweg Tempo 50. aber die Verwaltung des Kreises ist unbeeindruckt und will die Geschwindigkeit erhöhen ohne Rücksicht auf mögliche Verluste . Die Aussage des Landrates früher wären dort 100 erlaubt gewesen hat der damalige Oberkreisdirektor Doktor Stutzenecker sehr schnell korrigiert und das ist fast 40 Jahre her. Weil bei 70 KMh 90 gefahren wird hat sich gezeigt, leider durch Tod und viel Elend an Leib und Leben dass das zu schnell ist. Auf die Einsicht kann man nicht rechnen ,denn das hat die Polizei objektiv gemessen.
Ich habe zu viel Leid erfahren um so eine Maßnahme auch nur ansatzweise verstehen zu können.
Ich weiß nicht wer sie wirklich verantworten will aber das Bild im Haller Kreisblatt war nicht nur geschickt aufgenommen denn eine geschwungene Straße wurde gerade,sondern auch viele Tage vor der eigentlichen so genannten Verkehrsstau. Die Zeitersparnis bei 500 m kann ja nicht die Begründung sein und wenn es eine Gleichbehandlung geben sollte dann sind noch viele Geschwindigkeitsbegrenzungen zu verändern !








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