Sönke Renk muss Feinkosthersteller nach gut zwei Jahren verlassen
Chefwechsel bei Homann

Dissen (WB/ef). Der Feinkosthersteller Homann kommt nicht zur Ruhe: Erneut hat es in der Top-Führungsebene am Stammsitz Dissen (Landkreis Osnabrück) einen Wechsel gegeben. Der Vorsitzende der Geschäftsführung Sönke Renk muss Homann nach gut zwei Jahren verlassen.

Donnerstag, 07.03.2019, 15:46 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 08:36 Uhr
Im September 2018 sprach Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) mit Sönke Renk (rechts), damals Sprecher der Homann-Geschäftsführung, während seines Besuchs beim Lebensmittelhersteller Homann Feinkost. Foto: Friso Gentsch/dpa
Im September 2018 sprach Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) mit Sönke Renk (rechts), damals Sprecher der Homann-Geschäftsführung, während seines Besuchs beim Lebensmittelhersteller Homann Feinkost. Foto: Friso Gentsch/dpa

Ihm folgt der ehemalige Metro- und Edeka-Vorstand Helmut Hörz, wie die Homann-Konzernmutter Theo Müller (Müllermilch) gestern bestätigte.

Hörz war zuletzt Geschäftsführer beim Babynahrungshersteller Alete – und hatte das Unternehmen saniert. Offenbar soll Hörz Homann (knapp 900 Mitarbeiter am Standort Dissen) ebenfalls einen Sparkurs verordnen. Entsprechende Spekulationen mochte der Konzern Theo Müller (Umsatz: 5,7 Milliarden Euro) gestern aber nicht bestätigen. »Wir kommunizieren, wenn wir soweit sind«, sagte Sprecher Alexander Truhlar.

Erst Ende des Jahres hatte Homann seine Umstrukturierungspläne abgeschlossen. Danach stand ein Trio an der Spitze: Renk, Michal Mildner und Jan-Hendrik Rutsch. Zudem übernahm Marc Oliver Dittrich die Sparte Feinkostsalate und Fisch sowie der Manager Peter Klatt als neuer Direktor die Sparte Dressing.

In Lintorf bei Bad Essen wird ein Hochregallager gebaut

Homann will seine Dressingproduktion bekanntlich von Dissen an den bereits vorhandenen Standort Lintorf bei Bad Essen verlagern. Dort wird auch ein neues Hochregallager gebaut. Die Salatfabrik wird am Standort Dissen bleiben.

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