Amprion setzt in Halle den Ausbau der 380-KV-Leitungen fort
Seile für Strommasten

Halle (WB/SKü). Der ein oder andere wird sich über die Gerüste gewundert haben, wie sie in diesen Tagen zum Beispiel an der Tatenhausener Straße stehen. Aufgebaut worden sind sie von der Firma Amprion und zwar als Sicherheitsmaßnahme in der laufenden Ausbaumaßnahme der 380-KV-Höchstspannungsleitungen .

Donnerstag, 17.09.2020, 12:10 Uhr aktualisiert: 17.09.2020, 12:12 Uhr
Blick auf einer der neuen Strommasten an der Tatenhausener Strße , auf den soeben ein Leiterseil gezogen wird. Foto: Stefan Küppers
Blick auf einer der neuen Strommasten an der Tatenhausener Strße , auf den soeben ein Leiterseil gezogen wird. Foto: Stefan Küppers

Derzeit werden dort die Seilzüge an neuen Masten angebracht. Damit die Leiterseile während der Arbeiten nicht auf die Straße fallen und somit den laufenden Verkehr behindern können, sind die Gerüste aufgebaut. Sie befinden sich an verschiedenen Stellen in Künsebeck. Kleinere Querstraßen wie im Bereich Dahlbreede sind auch zeitweise gesperrt.

20 Strommasten auf Haller Gebiet

Insgesamt stehen laut Auskunft von Amprion-Sprecherin Katrin Schirrmacher auf Haller Gebiet 20 Strommasten auf einer Länge von etwa acht Kilometern. „Wir arbeiten in verschiedenen Abschnitten und unter Einhaltung der bauzeitlichen Randbedingungen wie zum Beispiel die Beachtung von Brutzeiten“, erläutert die Amprion-Sprecherin. Dies führe dazu, dass zwischen der Gründung, dem Maststocken und der späteren Seilmontage mitunter längere Zeitfenster lägen, in denen nicht gearbeitet werde.

Katrin Schirrmacher erläutert weiter: „Insgesamt liegen wir mit allen Arbeiten voll im Zeitplan. Bis Ende 2021 werden die Arbeiten abgeschlossen sein.“ Die Masten würden aus baulichen Gründen unterschiedliche Höhen aufweisen. Die Masthöhen lägen zwischen 56 und 80 Metern. Der aus technischen Gründen höchste Mast mit 80 Metern stehe bei Storck, so Schirrmacher.

Die Arbeiten gehen bis zum Umspannwerk in Hesseln. In Borgholzhausen bis zur Landesgrenze von Niedersachsen soll auf einer Länge von rund vier Kilometern eine Erdverkabelung realisiert werden. Die von einer Borgholzhausener Bürgerinitiative durchgesetzte Forderung, die durch einen Stadtratsbeschluss unterstützt wird, wird unter anderem mit der Zerstörung des Landschaftsbildes am Teuto begründet. Das Planfeststellungsverfahren ist in Pium noch nicht eröffnet.

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