Zwischen Halle und Borgholzhausen werden mehrere Straßen erneuert
Sanierung im Grenzgebiet

Halle/Borgholzhausen (WB). Seit dem Ausbau der Straße Zum Niederdorf in Hörste haben sich schon jede Menge Autofahrer über die Straßenführung gefreut, die für viele auch eine zügige Umfahrung der Ampelkreuzung in Bokel bedeutet. Zum Kummer der Anwohner haben die „Schleichstrecke“ über Land auch schon oft schwere Brummis genutzt. Und während des Autobahnbaus auch viele Fahrzeuge aus den Niederlanden.

Montag, 19.10.2020, 03:00 Uhr
Straßensanierung im Grenzgebiet Halle/Borgholzhausen: Nachdem vor Jahren schon die Straße Zum Niederdorf auf Hörster Gebiet saniert worden ist, soll jetzt auch die Hörster Straße erneuert werden – die Rumpelstrecke Richtung Pium. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen
Straßensanierung im Grenzgebiet Halle/Borgholzhausen: Nachdem vor Jahren schon die Straße Zum Niederdorf auf Hörster Gebiet saniert worden ist, soll jetzt auch die Hörster Straße erneuert werden – die Rumpelstrecke Richtung Pium. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen

Kürzlich ist auch im Borgholzhausener Rathaus die Entscheidung gefallen, die Verlängerung der früheren Rumpelstrecke, die auf Piumer Gebiet Hörster Straße heißt, grundlegend zu erneuern.

Und auch eine weitere Straße im Grenzgebiet Halle/Borgholzhausen soll im Zuge der Straßensanierungen im Borgholzhausener Süden demnächst zur Baustelle werden: die Hesselner Straße zwischen der Einmündung Clever Bruch und der Stadtgrenze am Stockkämper Weg. Das bestätigt Fred Peters aus dem Borgholzhausener Bauamt.

Maßnahmen an Oldendorfer Straße, Holtfelder Straße und Eschweg

Jahrelang hat die Stadt die Sanierungsarbeiten verschoben. In diesen Herbstferien stehen allerdings erste Maßnahmen an der Oldendorfer Straße, der Holtfelder Straße und am Eschweg an. Vergeben worden sind bereits die Arbeiten für eine einfache Deckensanierung der kurvigen Hesselner Straße, die derzeit bis zu 3,20 Meter breit ist und künftig durchgängig 3,50 Meter aufweisen wird. Fred Peters: „Die Arbeiten starten am 26. Oktober und dauern bis Ende November.“ Die Kosten liegen bei rund 230.000 Euro.

Noch offen ist es seinen Worten zufolge, ob auch auf der Hörster Straße noch in diesem Jahr die Bagger anrücken können. „Wir prüfen derzeit die Angebote, um den Auftrag so schnell wie möglich zu vergeben“, sagt Peters. Die Begründung für die plötzliche Eile liegt im Landeszuschuss. 60 Prozent der insgesamt mehr als 700.000 Euro hat die Bezirksregierung als Fördermittel in Aussicht gestellt.

Marode Brücke über die Hessel wird ersetzt

Ausgebaut werden lediglich 560 Meter bis zur Kreuzung Fischweg/Hesselner Straße. Bis dorthin ist die Straße auf Haller Gebiet saniert. Jetzt soll das angrenzende Teilstück einschließlich des Unterbaus von etwa drei auf vier Meter verbreitert werden. Und: Die marode Brücke über die Hessel wird durch eine neue ersetzt. „Die Betonbrücke ist bei der letzten Prüfung durchgefallen“, bestätigt Fred Peters. Allein der Austausch der alten gegen eine neue Brücke kostet etwa 330.000 Euro.

Für das kurze Straßenstück hat die Stadtverwaltung eine relativ lange Bauzeit veranschlagt, nämlich bis August 2021. „Die Baufirmen haben Konjunktur und sind derzeit gut ausgelastet“, begründet das Fred Peters.

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