Osterglaube: Etwa 100 Interessierte verfolgen Online-Vortrag von Prof. Dr. Hans Kessler aus Werther
Die Auferstehung plausibel begründet

Werther -

„Etwa die Hälfte der Katholiken glaubt nicht an die Auferstehung Jesu, bei den evangelischen Mitchristen ist diese Einschätzung ebenso verbreitet.“ So provokant formuliert kündigte Prof. Dr. Hans Kessler seinen Vortrag zum Thema Auferstehung an – und hat damit großes Interesse geweckt: Mehr als 100 Zuhörer sind am Bildschirm den Ausführungen des in Werther lebenden Theologen gefolgt. Von Christina Geis
Donnerstag, 01.04.2021, 19:08 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021, 19:08 Uhr
Ein Mann stellt in der evangelischen Klosterkirche Maulbronn eine Kamera auf, um den Gottesdienst zur Osternacht zu übertragen. Auch die Ev. Kirchengemeinde Werther und der Pastoralverbund Stockkämpen laden zu digitalen Gottesdiensten ein.
Ein Mann stellt in der evangelischen Klosterkirche Maulbronn eine Kamera auf, um den Gottesdienst zur Osternacht zu übertragen. Auch die Ev. Kirchengemeinde Werther und der Pastoralverbund Stockkämpen laden zu digitalen Gottesdiensten ein. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
  Als Ursache für die Schwierigkeiten, die viele, auch gläubige Menschen mit der fundamentalen Glaubensfrage haben, vermutet er ein unzureichendes Verständnis von Auferstehung. „Ein schwieriges Thema. Nichts an Jesus wird so missverstanden und fehlgedeutet wie die Auferstehung“, steigt Kessler in den Abend ein. Was heißt Auferstehung, und wie ist sie begründet? Wie sind die Osteraussagen und die oft märchenhaft klingenden Ostererzählungen des Neuen Testaments zu verstehen? Urgemeinde verstand Erweckung Jesu anfangs nicht als Rückkehr auf die Erde Man müsse zwischen zwei Textsorten unterscheiden, so Kessler: den frühen Osterbekenntnissen und den späteren Ostererzählungen. Das älteste Bekenntnis lautet: „Gott hat Jesus von den Toten erweckt“ und geht zurück auf die Anfänge der Jerusalemer Urgemeinde um 30 n. Chr. Es ist laut Kessler zu verstehen als „Gotteslob, also lobpreisende Antwort der Jüngerinnen und Jünger auf ihre Ostererfahrung“. Die Urgemeinde habe die Erweckung Jesu von Anfang an nicht als Rückkehr auf die Erde verstanden, sondern als Eingehen in die Dimension Gottes. Daher resultierten auch Formulierungen wie „er sitzt zur Rechten Gottes“. Wie aber kommen seine Anhänger zu der Behauptung, er sei auferweckt, erhöht worden, war er doch am Kreuz wie ein Verbrecher, für manche damals wie ein „von Gott Verfluchter“ hingerichtet worden?
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