Modernes Messgerät reagiert bei Gasunfall in Pavenstädt auf Kohlenstoffmonoxid 
Knapp an Katastrophe vorbei 

Kreis Gütersloh (WB). Ein erst Mitte 2013 angeschafftes Warngerät hat bei dem Gasunfall mit 20 Verletzten am Samstagabend in Pavenstädt offenbar eine Katastrophe verhindert. Aber längst nicht alle Rettungs- und Notarztfahrzeuge im Kreisgebiet sind damit ausgestattet.

Mittwoch, 11.06.2014, 04:09 Uhr aktualisiert: 15.06.2014, 15:14 Uhr
Nicht viel größer als eine Zigarettenschachtel: Andreas Pollmeier (48) von der Feuerwehr Gütersloh hält in seiner rechten Hand ein Gerät, das vor Kohlenstoffmonoxid warnt.
Foto: Uwe Casper

 Es riecht nicht, ist farb- und geschmackslos: Das giftige Gas Kohlenstoffmonoxid (CO) stellt immer häufiger auch eine Gefahr für Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdiensten dar. »Wer es in entsprechender Konzentration mehrere Minuten lang einatmet, wird bewusstlos und stirbt«, sagt ein Gütersloher Notarzt im Hinblick auf den glimpflich verlaufenen Großeinsatz am Wochenende in der Straße Auf dem Knüll.

 Wie die Gütersloher Kreispolizeibehörde mitteilte, schwebt der anfangs schwerverletzte 18-jährige Bewohner des betroffenen Sechsfamilienhauses nicht mehr in Lebensgefahr, auch den übrigen 19 Opfern gehe es inzwischen besser. Alle hätten das Krankenhaus verlassen können. Die Ursache für den Gasaustritt in dem Mehrfamilienhaus untersucht derzeit die Kriminalpolizei, der Schornstein soll indes in einem einwandfrei gereinigten Zustand gewesen sein, hieß es aus der Behörde.

 Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in der Gütersloher Ausgabe des WESTFALEN-BLATTES.

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