Montag zweiter Prozesstag – viele Indizien, keine Zeugen
Doppelmord-Prozess geht weiter

Gütersloh (WB). 28 Messerstiche, zwei tote Menschen und ein toter Hund in der Villa, ein junger Mann aus Verl unter Verdacht verhaftet: Acht Monate nach den brutalen Morden an Dr. Helgard G. (74) und Hartmut S. (77) in Gütersloh geht der Prozess am Montag im Landgericht Bielefeld in die zweite Runde. Ob der 29-jährige Jens Sch. tatsächlich zugestochen hat, muss das Schwurgericht jetzt klären.

Samstag, 16.08.2014, 03:43 Uhr
Montag zweiter Prozesstag – viele Indizien, keine Zeugen : Doppelmord-Prozess geht weiter
Die Ermittlungsakten türmen sich auf dem Richtertisch. Am Montag geht der Gerichtsprozess um den Doppelmord in die zweite Runde. Foto: Wolfgang Wotke

Die Ermittlungsakten türmen sich auf dem Richtertisch. Die Anklage geht von einer Tat aus Habgier aus. Es gibt unzählige Indizien, aber keine Tatzeugen. Nur Bruchstücke der Tatwaffe (Messer) sind gefunden worden. Dennoch sitzt der gelernte Klempner seit dem 11. Februar in Untersuchungshaft und beteuert seine Unschuld.

»Das wird ein reiner Indizienprozess«, sagen die beiden Pflichtverteidiger Dr. Carsten Ernst aus Bielefeld und Sascha Haring aus Steinhagen. Wenn am Montag, 18. August (12 Uhr), der zweite Verhandlungstag beginnt, will Haring eine fünfseitige Einlassung von Jens Sch. verlesen. Zur Sache selbst, so die Strafverteidiger, werde der Angeklagte nichts sagen.

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in der Gütersloher Wochenendausgabe des WESTFALEN-BLATTES.

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