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Fr., 08.04.2016

Landgericht Bielefeld verurteilt 39-Jährige zu vier Jahren Gefängnis Findelkind-Prozess: Haftstrafe für Angeklagte

Verteidiger Dr. Knut Recksiek (links) mit der Angeklagten (Mitte) und einer Dolmetscherin.

Verteidiger Dr. Knut Recksiek (links) mit der Angeklagten (Mitte) und einer Dolmetscherin. Foto: Bernhard Pierel

Bielefeld/Gütersloh (WB/ca). Das Landgericht Bielefeld hat die Mutter, die in Gütersloh ihr Baby ausgesetzt hat, am Freitag zu vier Jahren Gefängnis wegen Totschlags, Kindesaussetzung und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Bereits am Dienstag hatte das Gericht die Frau, die seit der Tat in einem Franziskaner-Kloster in Rheda-Wiedenbrück leben durfte, festnehmen lassen, um auszuschließen, dass sie sich wegen der zu erwartenden Haftstrafe nach Rumänien absetzt.

Im Gericht demonstrierten am Freitag sieben Frauen stumm für die Angeklagte. Sie trugen T-Shirts mit dem Aufdruck »Für Michaela«. Die Frauen sind der Meinung, dass die Angeklagte eine Bewährungsstrafe verdient hätte.

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