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Di., 21.06.2016

Mauer des Kirchhofes aus 12. Jahrhundert taucht in einem Keller auf Das älteste Haus Güterslohs entdeckt

LWL-Archäologin Rebecca Glaw ist im Keller eines Fachwerkhauses am alten Kirchplatz in Gütersloh auf Reste des wohl ältesten Hauses Güterslohs gestoßen.

LWL-Archäologin Rebecca Glaw ist im Keller eines Fachwerkhauses am alten Kirchplatz in Gütersloh auf Reste des wohl ältesten Hauses Güterslohs gestoßen. Foto: LWL

Gütersloh(WB). Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Gütersloh das bislang älteste Haus der Stadt aus dem 12. Jahrhundert entdeckt.

Nicht nur die Mauer des Kirchhofes war im Keller als Wand verbaut. Auch die Schieferplatten des ersten Daches, Reste der Glasfenster und Bruchstücke der mittelalterlichen Tonpfeifen der Bewohner tauchten unter den Werkzeugen der Fachleute in einem Haus am Kirchplatz 11 in Gütersloh auf.

Noch tiefer im Boden waren die Pfostenspuren eines Baus aus dem 12. Jahrhundert verborgen. Der Anlass für die Ausgrabung war die Sanierung des Hauses. Dabei waren ausgedehnte Eingriffe in den Boden im Keller geplant. Die Archäologen begleiteten deshalb die Arbeiten.

In Absprache mit dem Bauherrn war ein Team von freiwilligen Helfern zur Stelle, das den Boden nach Spuren aus der Vergangenheit untersuchte. Acht Wochen dauerten die Arbeiten, die eine archäologische Überraschung nach der anderen zutage förderten.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel am Mittwoch, 22. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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