>

Mi., 10.08.2016

Strafanzeige gegen Gütersloher »Isfahan«-Züchter Andreas Wöhler Rennsieg hinterlässt Narben

Nach dem Sieg des Deutschen Derbys am Sonntag, 10. Juli, küsst der italienische Star-Jockey Dario Vargiu seinen Hengst »Isfahan«.

Nach dem Sieg des Deutschen Derbys am Sonntag, 10. Juli, küsst der italienische Star-Jockey Dario Vargiu seinen Hengst »Isfahan«. Foto: dpa

Von Carsten Borgmeier

Gütersloh (WB). Hat der Gütersloher Züchter und Trainer von Rennpferden Andreas Wöhler den Star-Jockey Dario Vargiu dazu angestiftet, Hengst »Isfahan« zum Derbysieg in Hamburg-Horn zu peitschen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit die Staatsanwaltschaft Hamburg, bei der Dr. Edmund Haferbeck aus Stuttgart einen Strafantrag gegen insgesamt vier Beschuldigte erstattet hat. Der 59-jährige gebürtige Detmolder ist für den deutschen Bereich als Leiter der Rechtsabteilung der global agierenden Tierrechts-Organisation Peta tätig.

Die am Dienstag, 26. Juli, an die Hamburger Anklagebehörde abgeschickte Strafanzeige richtet sich gegen den italienischen Jockey, gegen Andreas Wöhler aus Gütersloh vom Gestüt Ravensberg sowie gegen »Isfahan«-Eigentümer Dr. Stefan O. und Manager Holger F.

Der Peta-Rechtsanwalt beschuldigt die Männer hauptsächlich, bei dem 147. Deutschen Galopp-Derby am Sonntag, 10. Juli, in Hamburg-Horn erheblich gegen das Tierschutzgesetz verstoßen zu haben.

Der überzogene Einsatz der Gerte des 1,60 Meter kleinen und 58 Kilogramm leichten Reiters war auch schon der Rennleitung am Tag des Derby-Sieges nicht entgangen: Sie hatte deswegen 75 Prozent von Vargius Prämie in Höhe von fast 20.000 Euro einbehalten und überdies noch eine Buße von 2000 Euro ausgesprochen.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 10. August, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Gütersloh.

Kommentare

wenn

man sich die Pferdesportveranstaltungen ansieht, dann frage ich mich, was hat das mit Sport zu tun? Pferde über Hindernisse prügeln. Das ist doch kein Sport! Und dann noch Olympisch. Der Reiter sitzt auf dem Pferd und bekommt fürs Tierquälen eine Medaille. Genauso wie schiessen. Was hat schiessen mit SPort zu tun. Wie viele Menschen/KInder werden tagtäglich erschossen.

Zuschanden geritten

Das übliche Siegbild ist üblicherweise-siehe hier-so beredt, daß sich eigentlich weitere Kommentare erübrigen.Hier mutierte ein 3-jähriger Junghengst zu einem schon in der Agonie befindlichen Pferdegreis.Das Erschreckenste, nebem dem offensichtlich fatalen Erschöpfungszustands des "Siegers" ,ist eigentlich, daß die,die Siegprämie einkassierenden sog.Besitzer desselben gewohnheitsmäßig noch nicht einmal bemerken, was sie da anrichten.Sklavenhaltung aus den allertiefsten Urzeiten,nur dass der Sklaventreiber hier noch eine sehr offenkundige Berufsbezeichnung trägt, abgeleitet von::"to jockey"-betrügen.

2 Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4216637?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2516093%2F2198389%2F2516079%2F