Nach Kritik aus den eigenen Reihen an der Gütersloher Bundestagsabgeordneten
Feuß: »Volle Rückendeckung für Korkmaz«

Gütersloh (WB/rec). SPD-Kreisvorsitzender Hans Feuß möchte die am Dienstag im WESTFALEN-BLATT zitierte Kritik an der Bundestagsabgeordneten Elvan Korkmaz nicht so stehen lassen: »Der Kreisvorstand hat Elvan Korkmaz 2016 einstimmig als Kandidatin für die Bundestagswahl 2017 vorgeschlagen. In der Delegiertenversammlung stimmten 84 von 86 Vertreter für sie, das entspricht einer Mehrheit von 97,6 Prozent.«

Mittwoch, 27.09.2017, 14:25 Uhr aktualisiert: 28.09.2017, 12:32 Uhr
SPD-Kreischef Hans Feuß Foto: Wolfgang Wotke
SPD-Kreischef Hans Feuß Foto: Wolfgang Wotke
Elvan Korkmaz.

Elvan Korkmaz. Foto: Wolfgang Wotke

Als Kreisvorsitzender habe sich Feuß persönlich für eine gute Listenplatzierung von Korkmaz im Landesverband eingesetzt – vor allem nach den Erfahrungen aus dem Bundestagswahljahr 2013, in dem Thorsten Klute solch ein Platz verwehrt worden war. Feuß: »Mit 1300 Mitgliedern stellt der Kreis Gütersloh nur einen verhältnismäßig kleinen SPD-Verband innerhalb des Bezirks Ostwestfalen-Lippe. Aus diesem Grund war viel taktisches und diplomatisches Geschick erforderlich, um diese Positionierung für uns herauszuholen.«

Mit Stefan Schwartze und Achim Post standen zwei etablierte Bundestagsabgeordnete an der Spitze: »Bei uns geht es streng nach Quote. Nur eine Frau hatte damals die Chance auf eine aussichtsreiche Platzierung.«

Der SPD-Kreisvorstand ist froh, mit Elvan Korkmaz endlich wieder über eine Bundestagsabgeordnete den direkten Kontakt nach Berlin zu haben. Er werde Elvan Korkmaz nach Kräften unterstützen, ihre anspruchsvolle Aufgabe so gut wie möglich wahrzunehmen. Mögliche Kritik an Stil und Ergebnis des Bundestagswahlkampfes werde intern aufgearbeitet.

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