Fr., 14.09.2018

Gütersloher Schlaganfall-Selbsthilfegruppe feiert 20. Geburtstag Lockere Runde mit Dr. Clown

Der »rote Teppich« sorgte beim Fest für Lacher: (hinten, von links) Anette Harnischfeger, Katarina Klawa (Gruppenleitung), stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies, Sylvia Strothotte, Dr. Michael Brinkmeier (Vorstand Stiftung), Referent Christian Heek mit den Clowns »Lakritze« und »Rübe«.

Der »rote Teppich« sorgte beim Fest für Lacher: (hinten, von links) Anette Harnischfeger, Katarina Klawa (Gruppenleitung), stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies, Sylvia Strothotte, Dr. Michael Brinkmeier (Vorstand Stiftung), Referent Christian Heek mit den Clowns »Lakritze« und »Rübe«. Foto: Renate Ibeler

Von Renate Ibeler

Gütersloh (WB). Aktuelle Informationen, Erfahrungsaustausch, Spiel, Spaß und Sport: All das steht bei den Treffen der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe in Gütersloh auf dem Programm. Und das seit 20 Jahren.

Ziel aller Angebote ist es, Schlaganfall-Betroffene zu selbstbestimmtem Handeln zu motivieren, Fähigkeiten zu fördern und Ressourcen zu mobilisieren. Sie sollen motiviert werden, einen gesundheitsfördernden Lebensstil zu führen und wichtige Therapieempfehlungen zu befolgen, um einen zweiten Schlaganfall zu vermeiden.

Schon vielen Menschen aus einem »tiefen Loch« herausgeholfen

Am Mittwochnachmittag hat die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. 50 geladene Gäste waren in die Räume der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe in die Schulstrasse 22 gekommen. Auf dem Programm standen ein Rückblick auf die vergangenen Jahre und ein Vortrag von Christian Heek. Für lustige Einlagen sorgten zwei Clowns von »Dr. Clown e.V.« aus Bielefeld.

Dr. Michael Brinkmeier vom Vorstand der Stiftung hob in seiner Rede die herausragende Arbeit der Gruppenleiterinnen Anette Harnischfeger und Katarina Klawa hervor. Stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies stellte heraus, dass die Arbeit der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe schon vielen Menschen geholfen habe, aus einem tiefen Loch wieder herauszufinden.

Soziale Isolation wird durchbrochen

Lobende Worte gab es auch von Jenny von Borstel von der Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle (BIGS) des Kreises Gütersloh. Sie hatte in ihrer Rede Fakten und Zahlen über die Erfolge von Selbsthilfegruppen parat.

Einen Rückblick über die Arbeit der vergangenen 20 Jahre der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Gütersloh gab Anette Harnischfeger. Sie betonte, dass die regelmäßigen Treffen in der Gruppe dafür sorgen, dass eine häufig bestehende krankheitsbedingte soziale Isolation der Betroffenen durchbrochen und somit die Lebensfreude und Motivation wiederhergestellt werde.

Zum Thema »Humor, Lebenssinn und Gesundheit« referierte Diplom-Pädagoge, Maler- und Kunstvermittler Christian Heek. Er gilt als Vater der »Clinic-Clowns«-Bewegung in Deutschland. In seinem humorvollen Vortrag stand die Aktivierung und die Wiederbelebung des eigenen Humors im Mittelpunkt.

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