Fr., 09.11.2018

Evangelischer Kirchenkreis lädt ein zum Tag der offenen Tür Ein Jahr länger gebaut

Reinhard Michel, Frank Schneider, Bernd Zirbes, Tanja Erhard-Schäfers, Volker Neuhoff, Walter Hempelmann und Jürgen Jurcik (von links) erwarten zum Abschluss der Bauarbeiten am nächsten Freitag, 16. November, viele Gäste.

Reinhard Michel, Frank Schneider, Bernd Zirbes, Tanja Erhard-Schäfers, Volker Neuhoff, Walter Hempelmann und Jürgen Jurcik (von links) erwarten zum Abschluss der Bauarbeiten am nächsten Freitag, 16. November, viele Gäste. Foto: Carsten Borgmeier

Von Carsten Borgmeier

Gütersloh (WB). Ein altes Haus birgt so manche Überraschung. Der evangelische Kirchenkreis hat jetzt gleich drei solcher Objekte an der Moltkestraße 10 bis 12 sanieren lassen – und dabei viel Geduld beweisen müssen.

»Wir dachten schon, wir würden nie fertig«, sagte am Donnerstag mit einem Augenzwinkern Pfarrer Frank Schneider, als er auf den um fast zwölf Monate verzögerten Abschluss der Bauarbeiten und den damit verbundenen Tag der offenen Tür am nächsten Freitag hinwies.

Schneider führte als Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Gütersloh jetzt erstmals durch die für insgesamt 2,8 Millionen Euro sanierten, nun barrierefreien Räumlichkeiten. Etwa 70 Verwaltungsbeschäftigte aus Halle, Gütersloh und Paderborn werden dort unter dem gemeinsamen Dach des evangelischen Kreiskirchenamtes zukünftig arbeiten. Zudem sind dort die verschiedenen Referate des evangelischen Kirchenkreises Gütersloh ansässig, der zugleich Eigentümer des 3000 Quadratmeter großen Grundstücks und der im Kern drei Immobilien ist.

Bauarbeiten haben 2,8 Millionen Euro gekostet

Frank Schneider, der am Donnerstagnachmittag mit Tanja Ehrhard-Schäfers aus der Bauabteilung, mit Architekt Reinhard Michel, den Pfarrern Walter Hempelmann (Superintendent aus Halle) und Volker Neuhoff (Superintendent aus Paderborn) sowie den Verwaltungsleitern Bernd Zirbes und Jürgen Jurczik die (fast) fertigen Räume inspizierte, geht jetzt von »optimalen Arbeitsbedingungen« aus. Zu den Verzögerungen sei es aus verschiedenen Gründen gekommen: Zum einen hätten die alten Gebäude so manche Überraschung geboten, die verschiedenen Gewerke seien konjunkturell ausgebucht gewesen und die Bauarbeiten hätten bei laufendem Verwaltungsbetrieb stattgefunden, erläuterte Schneider.

Öffentlichkeit ist eingeladen

Die Öffentlichkeit ist jedenfalls am Freitag in einer Woche um 12.30 Uhr eingeladen, das Ergebnis des Großprojekts unter die Lupe zu nehmen. Kern des Vorhabens war es, die aus den Jahren um 1900 stammenden Gebäude zu einem Ensemble zusammenzufügen. Ein zentraler Eingang versinnbildlicht dies.

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