So., 16.12.2018

Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis in Teilen Ostwestfalens Weißer dritter Advent: einige Zentimeter Schnee

Bielefeld ist keine Schneehochburg, doch am Sonntag boten sich auch hier schöne Ansichten.

Bielefeld ist keine Schneehochburg, doch am Sonntag boten sich auch hier schöne Ansichten. Foto: Dirk Schuster

Essen/Bielefeld (dpa/WB). In Nordrhein-Westfalen haben erste Schneefälle pünktlich zum dritten Advent für zahlreiche Verkehrsunfälle auf den Straßen, aber auch für große Freude auf den Skipisten im Sauerland gesorgt. Während die Polizei Autofahrer zu besonderer Vorsicht aufruft, verzeichnen die Pistenbetreiber in Winterberg großen Andrang auf den ersten geöffneten Skipisten.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) brachte eine von Westen nach Osten ziehende Kaltluftfront am frühen Sonntagmorgen in NRW stellenweise einige Zentimeter Schnee. Am meisten schneite es in Winterberg im Sauerland bei minus sieben Grad. Auch in Westfalen bildete sich bei minus drei Grad eine zentimeterdicke Schneedecke, wie eine DWD-Meteorologin sagte. Zur Nacht erwarten die Meteorologen zwar keine großen Niederschlagsmengen. Mit überfrierendem Schneeregen und Glätte sollten Autofahrer und Fußgänger aber trotzdem rechnen, so die Meteorologin weiter.

Der Deutsche Wetterdienst hat für Teile Ostwestfalens eine Warnung vor Glatteis ausgegeben, die am Sonntag mancherorts bis 18 Uhr galt.

 Die Bielefelder Polizei hatte gegen Mittag die ersten Schnee- und Glätteunfälle sowohl im Stadtgebiet als auch auf den Autobahnen in Ostwestfalen-Lippe gemeldet.

In Winterberg im Sauerland macht der echte Schnee das Skivergnügen perfekt: Am Samstag haben dort die ersten Skipisten geöffnet. »Die Bedingungen sind ganz toll, besonders, weil zum Kunstschnee jetzt auch der Pulverschnee von oben kommt«, sagte eine Sprecherin der Wintersport-Arena. Bei Temperaturen um minus fünf Grad am Sonntag seien die Bedingungen für Wintersportfans optimal: »Die Stimmung auf den Pisten ist gut, die Leute sind schneehungrig«. Auch im Skigebiet Ruhrquelle können Wintersportler bereits rodeln oder Skifahren.

In den übrigen Skigebieten bleiben die Pisten zwar vorerst dicht, die Schneekanonen laufen aber schon seit Tagen fast überall auf Hochtouren, so die Sprecherin weiter. Die meisten Liftbetreiber müssten jede Stunde nutzen, um Schneeberge anzuhäufen und so Schnee für den Saisonstart vorzuproduzieren. In den kommenden Tagen sollen dann immer mehr künstlich beschneite Hänge präpariert und geöffnet werden. Die Chancen, dass in den Weihnachtsferien der offizielle Saisonstart fallen könne, stehen nach Angaben der Sprecherin gut.

Abgeschaltet werden die Schneekanonen jedoch vorerst nicht: Für die kommenden Tage erwartet der DWD schon wieder deutlich mildere Temperaturen, die landesweit über dem Nullpunkt liegen könnten.

 Auch im Kreis Paderborn war es winterlich schön: Hier geht es zu unser Fotostrecke aus Altenbeken und Neuenbeken.

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