Ingo Rasch aus Gütersloh ist bei »Big Bounce« im TV zu sehen
Lachen und Leiden auf dem TrampolinEr hüpft für 100.000 Euro

Gütersloh (WB). Auch mit seinen 50 Lebensjahren auf dem Buckel macht der gebürtige Gütersloher Ingo Rasch seinem Nachnamen alle Ehre. Im Kampf um 100.000 Euro hüpft der Mitinhaber einer Ninja-Hero-Halle in Velbert am Freitag, 8. Februar, ab 20.15 Uhr bei der RTL-Trampolin-Show »Big Bounce« ganz flott über die Bildschirme.

Freitag, 08.02.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 04:00 Uhr
Der gebürtige Gütersloher Ingo Rasch ist im Fernsehen zu sehen. Nach dem Sport-Spektakel bei »Big Bounce« hat er schon wieder neue Abenteuer-Pläne: Der 50-Jährige will auf einer einsamen Insel überleben. Foto: Markus Hertrich/RTL
Der gebürtige Gütersloher Ingo Rasch ist im Fernsehen zu sehen. Nach dem Sport-Spektakel bei »Big Bounce« hat er schon wieder neue Abenteuer-Pläne: Der 50-Jährige will auf einer einsamen Insel überleben. Foto: Markus Hertrich/RTL

Der ausgebildete Hotel-Fachmann ist vielen Güterslohern noch aus seinen Tätigkeiten im Hotel Stadt Gütersloh, im Alex, der Deele oder dem Blauen Haus bekannt. RTL zufolge ist er gleich im zweiten Direktduell des Tages zu sehen. Der Sieger wird ein zweites Mal im Hochparcours zu sehen sein.

»Ingeborch« ist schon als Torwart gehechtet

Für »Ingeborch«, wie Ingo Rasch von seinen Freunden genannt wird, ist es der zweite Auftritt bei einer RTL-Show. Bei einer im September 2017 ausgestrahlten Folge von »Ninja Warrior Deutschland« war für den ehemaligen Jugendtorwart des FC Gütersloh aber in der ersten Runde Schluss.

Über sein jetziges Abschneiden darf er vor der Ausstrahlung nicht sprechen. Sehr wohl aber darüber, warum er in der für tollkühne Flüge und wilde Stunts mit Bruchlandungen bekannten Show antritt. Ingo Rasch: »Bei Ninja Warrior habe ich einen Trampolinsprung versaut. Deshalb machte es Sinn, erst mal Trampolin springen zu lernen.« Doch das ist selbst für einen durchtrainierten Ninja-Warrior leichter gesagt als getan. Für das Casting im Sommer 2018 brachte sich Ingo acht Wochen in verschiedenen Trampolinhallen neue Bewegungsabläufe bei.

Muskelkater seines Lebens

Die ersten Resultate waren ernüchternd: »Beim ersten Mal hatte ich so einen Muskelkater, dass ich den Rücken drei Tage nicht bewegen konnte.« Mittels Gewichtsweste gewöhnte er seinen Rücken auf einem Trampolin zuhause durch einfache Übungen an die Belastung. Im nächsten Schritt ging es in einer Halle in Münster bei Sprüngen zwischen vier bis fünf Meter entfernten Podesten um die unerlässliche Sprungkontrolle. »Trampolin springen sieht so leicht aus. Die Schwierigkeit liegt darin, Tempo, Zielgenauigkeit, Höhe, Weite und Energie beim Absprung mit den Füßen so zu steuern, dass man genau da landet, wo man hin will«, sagt Ingo.

Immerhin reichte der Do-it-yourself-Kurs, um sich nach dem Casting (»Ein Stuntman hat uns verschiedene Übungen vorgemacht«) als einer der besten 384 Kandidaten aus 6000 Bewerbern in die TV-Show zu kämpfen. Als es dann ernst wurde, klappte nicht alles wie geplant. Dafür war es umso lustiger, sagt Ingo Rasch: »Wir haben uns im Parcours zwischendurch fast tot gelacht. Was sich da für Szenen abgespielt haben! Am Ende war ich körperlich durch. Trotz guter Form und viel Training war es hochgradig anstrengend. Es wird einem alles abverlangt.«

Als nächstes auf eine einsame Insel

Ingo Rasch sucht sich schon die nächste Herausforderung im TV. Er hat seine Unterlagen für »Survivor« abgeschickt. Im dem von VOX ausgestrahlten Abenteuerformat leben 18 Kandidaten 40 Tage lang fernab jeder Zivilisation unter extremen Bedingungen auf einer einsamen Insel.

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